Corona in Oder-Spree: SPD Parteitag abgesagt

Veröffentlicht am 12.03.2020 in Gesundheit

Das Coronavirus hat jetzt auch Deutschland fest im Griff. Wir müssen uns auf viele Infizierte und Erkrankte einstellen. Der Parteitag des Unterbezirkes Landkreis Oder-Spree wird verschoben. Vorsicht aber auch Hilfsbereitschaft sind jetzt angesagt, meint Frank Steffen, Bürgermeister von Beeskow und Vorsitzender der SPD im Landkreis.

Die SPD Oder-Spree sagt vorsorglich ihre Gesamtmitgliederversammlung in der kommenden Woche ab. Der Unterbezirksparteitag am 20. März muss den Ereignissen in der ganzen Welt weichen. Die Gesundheit jedes Einzelnen geht vor.

„Das neuartige Coronavirus - SARS-CoV-2 - hält nun auch Europa und Teile der Welt in Atem. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Pandemie verkündet. Mit entschlossenem Handeln wollen die Regierungen die Ausbreitung verlangsamen, um sicherzustellen, dass die medizinische Versorgung für die schweren Verläufe in unseren Krankenhäusern gewährleistet wird“ so Frank Steffen.

Die meisten Infizierten berichten von unspektakulären Verläufen, aber es gibt auch Todesfälle zu beklagen. Besonders bei Älteren und geschwächten Menschen. Steffen: „Wir verfügen in Deutschland über hohe Hygienestandards und ein gut ausgebautes Gesundheitssystem. Die dezentrale Organisation des öffentlichen Gesundheitswesens in den kreislichen Gesundheitsämtern stellt eine differenzierte Reaktion sicher“.

Natürlich können und müssen wir alle unseren Beitrag dazu leisten, um uns selber nicht anzustecken bzw. andere vor Ansteckung zu schützen.

Die Nachrichtenflut von Presse, Funk und Fernsehen führten zu einer erheblichen Verunsicherung in der Bevölkerung. Dazu kommen Fake News und Gerüchte.

Steffen: „Sie sollten sich nicht beeindrucken lassen! Es gibt genügend seriöse Informationen, deren Quelle das Robert Koch Institut ist. Auf dem neuesten Stand bleiben Sie auch mit dem rbb oder den anderen Öffentlich Rechtlichen Anstalten wie ARD, ZDF oder Phoenix“.

Alle Kommunen prüfen, ob sie Volksfeste und Großveranstaltungen in den nächsten Wochen durchführen können. Wahrscheinlich wird es deshalb ein ruhiger Frühling in vielen Städten.

Besorgniserregend sind die Meldungen aus der Wirtschaft. Die globale Verflechtung führt weltweit zu Beeinträchtigungen.

„Deshalb muss gerade die Bundesregierung abwägen, welche Maßnahmen angemessen sind. Augenmaß ist gefordert. Ganz besonders kommt es darauf an, die Akzeptanz in der Bevölkerung für die getroffenen Maßnahmen zu erhalten“, erklärt Frank Steffen.

Also: Vorsicht ist geboten aber Panik jedoch nicht gerechtfertigt! Bleiben Sie gesund! Achten Sie auf Ihre Angehörigen, Nachbarn und Kollegen! Schauen Sie nicht weg, helfen Sie im Notfall Betroffenen! Solidarität ist angesagt!

 
 

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