WK 31: Städte und Gemeinden

Das Berliner Umland: Selbstbewusst und eigenständig!

Der Wahlkreis 31 ist ein südöstlich von Berlin gelegener Verdichtungsraum der Bundeshauptstadt. Er liegt im Landkreis Oder-Spree und gehört damit zu Brandenburg. Er ist geprägt von der Kleinstadt Erkner und den Gemeinden Hoppegarten, Neuenhagen Schöneiche und Woltersdorf“.

Soweit eine offizielle Beschreibung. Wirft man man dann noch Schlagworte wie Speckgürtel oder Schlafstädte in die Runde, dann ist das Klischee von Anhängsel an die Großstadt perfekt!

Von wegen! Das stimmt nicht. Der Wahlkreis 31 ist eine lebendige Region mit Traditionen und vielen Eigenarten, die sich deutlich von der nahen Großstadt Berlin abheben und sich als Alternative zum Leben und Wohnen anbieten. Für die Statistiker: Der Wahlkreis 31 ist in Brandenburg einer der kleinste von der Fläche und mit der größte von der Bevölkerung. Seit 1990 steigt die Zahl der Einwohner kontinuierlich. Aktuell sind es fast 70.000 Bürgerinnen und Bürger in den fünf Orten. Schauen wir uns um.

Wird weiter bearbeitet!

 

Ein paar Daten und Fakten zum Wahlkreis 31

Der Wahlkreis mit zwei Landkreisen

Die Gemeinden Neuenhagen und Hoppegarten gehören zum Landkreis Märkisch Oderland (Kennzeichen MOL). Schöneiche und Woltersdorf, sowie die Stadt Erkner gehören zum Landkreis Oder-Spree (Kennzeichen LOS). Mit den S-Bahn Stationen Birkenstein, Hoppegarten, Neuenhagen und Erkner, der U-Bahn in Hönow, dem RE-1 in Erkner, zwei Straßenbahnen in Woltersdorf (Linie 87) und Schöneiche (Linie 88) sowie zahlreichen Buslinien ist der Wahlkreis gut zu erreichen. Dazu kommt der Berliner Ring, die A 10, ist mit drei Anschlussstelle

 

 

 

Vier Gemeinden und eine Stadt

Erkner:              11.668 Einwohner mit Hauptwohnung

Hoppegarten:    18.013 Einwohner  Gesamteinwohnerzahl

Woltersdorf:       8.146 Einwohner mit Hauptwohnung, 456 mit Nebenwohnung

Schöneiche:     12.822 Einwohner mit Hauptwohnsitz, 429 mit Nebenwohnung

Neuenhagen:    17.931 Gesamteinwohnerzahl

Stand Juni 2015

Öffentlicher Nahverkehr im Wahlkreis:

S-Bahn 3 und 5, U-Bahn 5, RE-1, Woltersdorfer und Schöneiche/Rüdersdorfer Straßenbahn, Busverkehr

Straßen im Wahlkreis:

Berliner Ring Autobahn 10, Bundesstraße 1, Landesstraßen 30, 33, 38, 302, 338, 339

Neuenhagen: Rathaus mit Wasserturm

Wer durch Neuenhagen geht, sieht viele neue Einfamilienhäuser entstehen. Die Gemeinde ist im Landtagswahlkreis 31 mit über 17.000 Einwohnern die größte Gemeinde, dicht gefolgt von Hoppegarten. Und Neuenhagen wächst, wie fast alle Gemeinden im Wahlkreis 31 weiter. Zur politischen Wende 1989/1990 hatte Neuenhagen etwas über 11.000 Einwohner.

Die schriftlich fixierte Geschichte reicht nachweislich bis ins Jahr 1230 zurück, als deutsche Einwanderer diesen Ort gründeten und er erstmals urkundlich erwähnt wurde.  Im Jahr 1929 wurde der Nachbarort Bollensdorf, ebenfalls eine sehr alte Ortsgründung eingemeindet.

Es gibt viele und vor allem gute Gründe nach Neuenhagen zu ziehen. Die zahlreichen Bildungseinrichtungen unter anderem mit drei Grundschulen, dem Gymnasium und dem internationalen Bund mit großem Standort in Neuenhagen. Dann die S-Bahn mit eigener Station und der Station Hoppegarten ganz in der Nähe. Sehr viel Kultur mit dem Bürgerhaus, der Arche und zahlreichen Vereinen. Neuenhagen hat ein großes Wahrzeichen, das Rathaus. Es ist eine Kombination aus Wasserturm und Verwaltungsgebäude. Jetzt natürlich modern eingerichtet. Seine Einmaligkeit macht das Rathaus Neuenhagen zu einem beliebte Ort zum Heiraten.

Neuenhagen ist eine Gemeinde mitten in Europa. Es bestehen Städtepartnerschaften zur Gemeinde Grünwald in Bayern und zur Stadt Swiebodzin in Polen. Das vornehme Grünwald liegt im Münchener Süden. Swiebodzin an der Bahnstrecke Berlin-Erkner-Frankfurt(Oder)-Poznan-Warschau. In Swiebodzin steht übrigens die größte Christus-Statue der Welt. Sie ist 33 Meter hoch und trägt eine drei Meter große Krone. Damit ist sie größer, als die in Rio de Janeiro, auf dem Zuckerhut.

Mehr Infos? www.spd-neuenhagen.de

Bollensdorf: Dorf im Dorf

Wer in den Süden von Neuenhagen fährt, ist eigentlich in Bollensdorf. Der Ortsteil hat eine Dorfstraße, eine Dorfkirche und einen „eigenen“ Friedhof. Bollendorf war über Jahrhunderte ein kleines aber eigenständiges Dorf. Der Ort von heute ist aus einem ehemaligen Rittergut hervorgegangen.

Heute gibt es eine Grundschule am Schwanenteich, eine Oberschule, ein Jugendklub und ein kleines „Einkaufzentrum“ am Schäferplatz. Für den weiteren Ausbau von Straßen macht sich der Bürgerverein Bollensdorf stark, genauso wie für die Erinnerung an die lange Geschichte von des Ortes.

Hoppegarten: Kennt die Welt, ist aber nicht Berlin!

Der Name Hoppegarten ist weit über Deutschland bekannt. Nein, es gehört nicht zu Berlin. Die Galopprennbahn besteht seit 1868 und gehört zu den bedeutendsten in Deutschland. Sie ist immer noch schön grün und die Pferde reiten auf der Bahn. In Anspielung an einen großartigen Sketch aus den 30iger Jahren, den zuletzt der große Loriot zum Besten gebracht hatte. In letzten Jahren erlebt die Rennbahn einen großen Aufschwung durch das große Engagement des neuen Besitzers Gerhard Schöningh.

Hier wurde mehrfach Geschichte geschrieben. In seiner Rede anlässlich des 32.Märkischen Katholikentages 1934 auf der Rennbahn Hoppegarten, kritisierte Dr.Erich Klausener mutig die Kirchenpolitik der Nazis und die Ausgrenzung Andersdenkender. Sechs Tage später wurde er in seinem Berliner Dienstzimmer durch ein SS-Komando ermordet.

Am 31.März 1990 wurde auf der Rennbahn der erste deutsch-deutsche Renntag mit großem Besucherandrang begangen.

Seit 2003 gibt es die amtsfreie Gemeinde Hoppegarten. Es war ein Zusammenschluss der Gemeinden Dahlwitz-Hoppegarten mit den Ortsteilen Waldesruh und Birkenstein, Hönow und Münchehofe. Schon daran erkennt man, Hoppegarten ist spannend und vielfältig.

Sogar einen Anschluss an das Berliner U-Bahnnetz hat die Gemeinde Hoppegarten. Die U5 fährt bis zum Ortsteil Hönow. Dazu kommen zwei Bahnhöfe mit Hoppegarten und Birkenstein an der S-Bahnlinie 5 nach Strausberg über Neuenhagen. Eine Einladung den ÖPNV zu nutzen sind die Park+Ride(P+R) und Bike+Ride(B+R) Plätze an den Bahnhöfen. In Hoppegarten sind es 217(P+R) und 336(B+R) und in Birkenstein 40(P+R) und 128(B+R) Plätze. Häufig reichen diese nicht aus, so dass eine Erweiterung geprüft wird.

Große Ereignisse kommen auf Hoppegarten zu. Im Jahr 2016 findet der nächste Brandenburgtag in Hoppegarten statt. Dazu kommt 2017 in unmittelbarer Nähe von Hoppegarten im Berliner Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf die Internationale Gartenausstellung(IGA). Die Gärten der Welt, dem Standort der IGA, sind nur 4 U-Bahnstationen von Hönow entfernt.

Birkenstein: Gründung aus den Zwanzigern

Entstanden ist die Siedlung Birkenstein zwischen 1920 und 1924. Sogar ein Gedenkstein erinnert an den „Erbauer“, an Ernst Wessel. Heute ist Birkenstein ein Ortsteil von Hoppegarten. Die Bewohner fühlen sich wohl in ihrer Siedlung. Im alten Teil von Birkenstein merkt man gar nicht, dass die Siedlung ganz nahe an Berlin ist. Denn hinter der Edenstraße beginnt gleich Berlin-Mahlsdorf.

Am 21.Dezember 1992 wurde der S-Bahnhof Birkenstein eröffnet. Lange haben die Bewohner für ihre Station und den Zugang zur Bahn-Linie S5 gekämpft. In einer dreiviertel Stunde ist man am Alex, also mitten in Berlin. Sogar ein Park+Ride und Bike+Ride Parkplatz gibt es. Eingeweiht wurde er vom damaligen Bürgermeister Klaus Ahrens und Verkehrsminister Jörg Vogelsänger. Natürlich ist der Parkplatz jetzt schon wieder zu klein.

In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof entsteht ein neues Wohngebiet. Mindestens 150 Häuser sind neu gebaut. Die Straßen haben märkische Namen, wie „Barnimer Straße“, „Löcknitztalstraße“, „Nuthetalstraße“ oder auch „Ruppiner Straße“. Viele der Bewohner dürften aus Berlin kommen. Die Straßennamen sind ein herzliches Willkommen im Land Brandenburg.

Hönow: U-Bahn vor der Tür

Seit 2003 gehört Hönow zu Hoppegarten und ist zugleich größter Ortsteil der neuen Gemeinde. Hönow selbst hat vier Ortsteile mit Hönow-Dorf, Hönow-Nord, Hönow-Siedlungserweiterung und Hönow-West.

Mit der Siedlungserweiterung hat Hönow massiv an Einwohnern gewonnen. Zur Wende 19989/1990 waren es etwa 2.000, heute sind es fast 10.000 Einwohner.

Hönow ist der einzige Ortsteil mit eigenem U-Bahnanschluss. Die U5 und ihr Bahnhof gehören allerdings zu den Berliner U-Bahn-Betrieben. Den Fahrgast juckts wenig, Hauptsache er kann pünktlich einsteigen. Die Bahn fährt zumeist im Fünf-Minutentakt.

In unmittelbarer Nähe geht es zur A10, über die Anschlussstelle Berlin-Marzahn. Der vierspurige Ausbau der Landesstraße 33 zwischen der Anschlussstelle wurde im Jahr 2013 fertiggestellt. Ein Weiterbau in Richtung Berlin ist fest eingeplant.

 

Münchehofe: Das Reitsport-Zentrum

Seit dem Jahr 2003 gehört Münchehofe als Ortsteil zur Gemeinde Hoppegarten. Münchehofe hat sich jedoch seinen ländlichen Charakter jedoch errhalten. Die Leidenschaft zum Pferdesport prägt den Ortsteil. Immerhin befinden sich fünf Pferdehöfe in Münchehofe.

Die Gemeinde Münchehofe ist mit der Buslinie 945 vom S-Bahnhof Hoppegarten erreichbar. Sie liegt unmittelbar an der Bundestrasse 1/5.

In Münchehofe befindet sich auf dem Friedhof der Grabstein der bekannten Sängerin Tamara Danz (Auch wenn sie es selbst zu Lebzeiten nicht mehr hören konnte: Rock-Röhre (DDR)).

 

Waldesruh: "Dahinter beginnt Berlin"

Die Siedlung Waldesruh ist in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden. Im Jahr 1934 hatte Waldesruh etwas über 400 Einwohner, heute sind es fast 3.000 Einwohner.

Waldesruh ist ein Ortsteil der Gemeinde Hoppegarten und grenzt unmittelbar an Berlin-Mahlsdorf. Die Waldstraße und die Eichenstraße sind sozusagen Straßen an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg.

Schöneiche: Mit kleinem Spreewald

Die erste urkundliche Erwähnung von Schöneiche geht auf das Jahr 1376 zurück. Bei Erdarbeiten in Kleinschönebeck bargen Archäologen – wie häufiger in der Region - steinzeitliche Hinterlassenschaften aus der Zeit circa 4500 vor Christus. Die Gemeinde in ihrer heutigen Größe entstand 1939 mit dem Zusammenschluss von Schöneiche und Kleinschönebeck zur Gemeinde Schöneiche. Weitere Ortsteile sind Fichtenau, Grätzwalde und Hohenberge.

Seit dem Jahr 1990 wachsen auch diese Ortsteile sehr dynamisch. Die Einwohnerentwicklung in dieser Zeit stieg von etwas über 8.000 auf jetzt rund 12.000 Bewohner der Waldgartengemeinde.

Schöneiche hat viel Grün und ist eine Gemeinde, in der es sich gut leben lässt. Sogar einen kleinen Spreewald hat Schöneiche. Er ist Ausflugsziel nicht nur für die Schöneicher. Am 1.Mai findet immer das traditionelle Fest der SPD im kleinen Spreewald statt. Viele Besucher nutzen die Möglichkeit auf Information und Erholung.

Viele weitere Sehenswürdigkeiten hat Schöneiche, unter anderem mit dem Heimathaus, dem alten Rauhfutterspeicher und der Schlosskirche. In einer großen Bürgeraktion ist die Sanierung der Schindlerbilder gelungen, die sich in der Schlosskirche befinden. Ein besonderer Dank gilt hier Eckhard Brünn, einem Schöneicher Urgestein, der sich hier besonders eingesetzt hat.

Im Jahr 1910 wurde mit Bau der Schöneicher Straßenbahn begonnen. Heute verbindet die Straßenbahn den S-Bahnhof Friedrichshagen mit Schöneiche und Rüdersdorf. Sie ist mit 1.000 mm eine so genannte Schmalspurbahn. Wie in Woltersdorf konnte ihr Erhalt dauerhaft gesichert werden. Heute wäre Schöneiche ohne seine Straßenbahn undenkbar.

Schöneiche ist eine sportliche Gemeinde. Besondere überegionale Erfolge feiern immer wieder die Volleyballer, Fußballer und Bowler. In der letzten Saison 2013/2014 wurde die erste Mannschaft vom Fußballverein „Germania“ Brandenburgmeister.

 

Woltersdorf: Die jüngste Gemeinde

Die kleinste Gemeinde nach Fläche und Einwohnerzahl im Landtagswahlkreis 31 ist Woltersdorf. Zur politischen Wende hatte Woltersdorf noch unter 5.000 Einwohner, heute sind es etwas über 8.000 Einwohner. Viele neue Wohngebiete und Einfamilienhäuser sind seit 1990 entstanden.

Das „kleine“ Woltersdorf hat aber viele Reize und Besonderheiten. Denn Woltersdorf konnte seinen einmaligen Charakter erhalten: Die kleinste Gemeinde in Deutschland mit eigener Straßenbahn. Auf die Straßenbahn und ihren Erhalt sind nicht nur die Woltersdorfer stolz. Die Straßenbahnlinie verbindet den S-Bahnhof Rahnsdorf über Schönblick und das Ortszentrum mit der Woltersdorfer Schleuse. Seit über 100 Jahren fährt die Woltersdorfer Straßenbahn. Wir werden dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Sie ist ca.5 Kilometer Rückgrat des ÖPNV und Heimat.

Das evangelische Krankenhaus hat auch eine eigene Straßenbahnhaltestelle. Das Krankenhaus hat die DDR, die Wende und viele Gesundheitsreformen überlebt. Nur die Geburtsklinik gibt es seit den sechziger Jahren nicht mehr, bedauert Jörg Vogelsänger der im Jahre 1964 in Woltersdorf geboren wurde.

Drei Seen hat Woltersdorf mit dem Kalksee, dem Flakensee, verbunden mit der Woltersdorfer Schleuse und dem kleinen Bauernsee.

Die Schleuse ist seit vielen Jahrzehnten genauso ein beliebtes Ausflugziel, wie der Aussichtsturm auf dem Kranichsberg. In dem 25 Meter hohen Turm befindet sich die Ausstellung „Als Woltersdorf noch Hollywood war“. In den zwanziger Jahren wurden viele Filme mit Weltruf in Woltersdorf gedreht.

Woltersdorf ist eine junge Gemeinde, rund 500 Kinder besuchen die Woltersdorfer Kitas. Woltersdorf gehört zu den Gemeinden mit dem geringsten Altersdurchschnitt im Landkreis Oder-Spree.

Mehr Info: www.spd-wolterdorf.de

 

Erkner: Vom Fischerdorf zum Verkehrsknoten


Altes Fachwerk: Das Museum von Erkner

Die Stadt Erkner zählt zu den seenreichsten Gemeinden Deutschland. Das ist rekordverdächtig: Fünf Seen und zwei Flüsse umgeben den Ort. Als „Arckenow“ zum ersten Mal 1579 als Fischerort urkundlich erstmals erwähnt, wurde es im Laufe der Zeit zu Erkner (1889) und Verkehrknoten in Preussen. Zuerst Poststation, dann mit Bahnhof für die Eisenbahn. Flüsse und Kanäle dienten als Transportwege von und nach Berlin. Friedrich der Große liess 1752 in Erkner 1.500 Maulbeerbäume für die Seidenzucht anpflanzen, von denen heute noch ein Baum in der Friedrichstraße steht. Das Stadtwappen zeugt seit 1992 von dieser textilen Historie. Gerhard Hauptmann lebte und dichtete fünf Jahre hier. Seine Anwesen ist heute Museum. Carl Bechstein mit seinen Flügeln (Pianoforte-Fabrik C. Bechstein, Berlin) hatte hier seine Villa (heute Rathaus). Die Produktion von Teer beherrschte über Jahrzehnte die Luft von Erkner. Kurioserweise hielten es die Ärzte des 19 Jahrhunderts für gesund und verschrieben es bei schwachen Lungen. Gerhard Hauptmann lebte mit aus diesem Grund in der Gemeinde Erkner. Weltgeschichte der Industrie wurde hier auch geschrieben: Der erste verwertbare Kunststoff Bakelite wurde hier produziert. Inzwischen auch Vergangenheit: Längst haben die meisten auch vergessen, dass bei der Fahrt aus der Hauptstadt der DDR in die DDR hier die Pässe kontrolliert wurden. Erst am 6. Juni 1998 wurde Erkner übrigens zur Stadt ernannt.

 

 

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