28. August 2023: Das neue Schuljahr beginnt!

Veröffentlicht am 28.08.2023 in Verkehr

Mit dem neuen Schuljahr sind wieder viele Erstkässler unterwegs, die sich nicht nur in einen neuen Lebensabschnitt hineinfinden müssen. Viele haben wenig Erfahrung im Verkehrsgeschehen. Sie können Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen. Ihnen ist es auch nicht bewusst, dass z.B. ein Autofahrer sie nicht sehen kann, wenn sie zwischen zwei parkenden Fahrzeugen stehen.

Für ein Kind ist der erste Schultag ein ganz besonderer Tag. Es ändert sich fast alles. Neue Wege, neue Freunde, Unterricht mit Lehrern. Das Leben unserer Kinder füllt sich mit vielen Pflichten. Der Gang zur Schule gehört dazu. Als Erwachsene sollten wir allerdings nicht vergessen, Sechs- bis Achtjährige nehmen ihre Umwelt anders wahr, können, was um sie herum im Straßenverkehr geschieht, nicht richtig einschätzen.
Jörg Vogelsänger, Präsident der Landesverkehrswacht, Brandenburg: "Ein Schulweg soll möglichst sicher sein! Doch unsere Erstklässler müssen ihn auch erlernen, mit ihm vertraut werden. Schon vor Schulbeginn sollen Erwachsene Begleitpersonen- Eltern, große Geschwister, Großeltern – den Schulweg mehrfach mit dem Kind üben. Überall dort, wo es möglich ist zu Fuß! Das dauert seine Zeit. Was hinzukommt: Mit dem Herbst und dem Winter ändern sich auch die Verkehrsverhältnisse. Deshalb sollte nach meiner Auffassung eine Begleitung mindestens im ersten Schuljahr erfolgen. Möglichst gemeinsam mit anderen Kindern und Eltern."

Nehmen wir also besonders Rücksicht auf unsere Kinder, wenn sie morgens aufgeregt zu ihrer Schule pilgern. Achten Sie auf Tempo 30, fahren noch vorsichtiger an Haltestellen von Bussen und Bahnen heran. Seien Sie sich bewusst, dass es nicht nur die Zebrastreifen sind, auf den Kinder die Straße überqueren.

Die Landesverkehrswacht hat auch in diesem Jahr wieder die auffälligen roten Kappen an Erstklässler verteilt. Wenn Sie die Sechs- und Siebenjährigen mit den Mützen sehen, ist als besondere Vorsicht geboten!  Das Foto entstand in der freien Grundschule Fürstenwalde.

Alternativen zum Elterntaxi

Die sogenannten Eltern-Taxis sorgen häufig für Staus vor den Schultoren. Damit steigt die Unfallgefahr. Viele ältere Kinder fahren mit Fahrrad oder Roller zur Schule. Das vielfach auf der Straße. Schon deshalb sollten Eltern mit dem Auto ihre Kinder nicht unmittelbar vor die Schule abliefern. Gemeinsam sollten Eltern prüfen, ob sie ihre Sprösslinge nicht gemeinsam zum Unterricht bringen können. Der sogenannte „Laufbus“ wäre solch eine Alternative: Hier gibt es einen Treffpunkt und man geht gemeinsam zur Schule oder auch zur Haltestelle des (Schul)busses. Oft werden an Schulen auch sogenannte „Bringezonen“ oder Elternhaltestellen eingerichtet. Diese sind so eingerichtet, dass Gefährdungen beim Aussteigen ausgeschlossen werden sollen. Ganz wichtig beim Schulweg ist es, genug Zeit einzuplanen.

 

 
 

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