
Am 13. September 1996 besiegelten die Gemeinde Neuenhagen und der Internationale Bund (IB) die Zukunft der alten Dorfschule am historischen Dorfanger Neuenhagens: Das Soziokulturelle Zentrum "Arche" war geboren. Droht jetzt das Aus? Jürgen Hitzges berichtet vom Jubiläum (Foto: Fest beim Aufbau).
Gefeiert wurden nun 30 Jahre soziale Projekte, 30 Jahre Tagungen und Workshops, 30 Jahre Kunst und Kultur, 30 Jahre Konzerte und Feste, 30 Jahre Engagement für die Region. Ganz nach dem Motto: "Menschen stärken".
Dieses Haus ist seiner Grundidee immer treu geblieben - der IB schaffte einen Ort für Miteinander, Bildung, Kultur und Teilhabe, ein Ort für alle Menschen aus Neuenhagen und der Region. Die Arche war immer mehr als bloße Event-Location, sie war immer ein Ort der Begegnung und der Wertschätzung aller.
Die Bedeutung der Arche für Neunhagen und darüber hinaus wurde auch an der Gästeliste deutlich. Gekommen waren die u.a. die Vorsitzende der Gemeindevertretung Frau Goetz, die Fraktionsvorsitzende der SPD Janine Napieray, die ehemaligen Bürgermeister Ahrens und Henze, Bürgermeister der Nachbargemeinden, der Landrat Gernot Schmidt und der Landtagsabgeordnete Jörg Vogelsänger.
Nach einer ausführlichen Darstellung der Entwicklung der Arche durch die Regionalleiterin der Region Brandenburg Nordost Michaela Theurer sprach auch der aktuellle Bürgermeister Scharnke. Jetzt wurde deutlich, dass der Tag nicht nur ein Tag zum Feiern war. Ende des Jahres endet der Vertrag zwischen dem IB und der Gemeinde Neuenhagen zur Arche. Zur Zeit sieht es nicht danach aus, dass es eine neue Vereinbarung geben wird.
Wie schon beim Jugendclub Blaupause scheint Neuenhagen auch bei der Arche nicht bereit zu sein, weiter mit dem IB als Träger zusammenzuarbeiten. So droht die Feier zu 30 Jahre Arche auch zu ihrer Abschiedsfeier zu werden...