
650 Jahre Münchehofe. Wir schreiben also das Jahr 1375. Deutsche Fürsten siedeln im Gebiet östlich der Elbe Untertanen an. Sie sollen die dort ansässigen Sorben/Wenden zurückdrängen und christianisieren. Die Kirche war also eifrig dabei. So gründeten Ordensbrüder den Mönchshof, würden wir heute sagen. Der Name Münchehofe ist geblieben, ebenso der kleine Ort, der heute zu Hoppegarten gehört. (Es gibt übrigens einige Mü(ö)nchehofe, selbst das große bajuwarische München hieß ursprünglich „Bei den Mönchen“.)
Es gab also einen guten Grund für den Ortsteil am Rande Berlins an diesem Wochenende (27.-28. September 2025) ausgiebig zu feiern. Der Festumzug zu Beginn war mit Ross und Reiter sowie der Freiwilligen Feuerwehr klein aber fein und er bereitete vor allem Spaß. Jörg Vogelsänger kam zur offiziellen Eröffnung des Festes gerne als Gratulant und freute sich mit den feiernden Münchehofern. (gu)

