90 Jahre elektrisch nach Erkner – S-Bahn lädt ein

Veröffentlicht am 01.06.2018 in Verkehr

Quelle: S-Bahn, Berlin, Vogelsänger

Vor genau 90 Jahren, am 11. Juni 1928 startete der elektrische Betrieb auf der S-Bahn-Strecke zwischen Erkner und Potsdam. Damals waren Gleise, Weichen und vor allem Stromversorgung, Züge sowie das Instandhaltungswerk echtes Hightech. Die Beteiligten bewiesen Mut und Weitsicht und vor allem Durchsetzungsvermögen. Nach dem Motto - mit heutigen Worten: Eine Metropolregion ist ohne eine gut funktionierende Nahverbindung nicht denkbar. (Beitrag aktualisiert, die Red.)

Der Umstieg von der dampfbetriebenen Vorortbahn (seit 1842) zur elektrisch betriebenen Schnellbahn geschah mitten in der größten Wirtschaftskrise, die die Welt je gesehen hat. Eine Glanzleistung in der Weimarer Republik, die wenige Jahre später gegen braunen Mob um ihre Existenz kämpfte! Und verlor.

Von der S-Bahn blieben 1945 nur Trümmer. Vom Bild des Jammers der rot-gelben Züge in den Jahren des Kalten Krieges in den Sechziger und Siebzigern ganz zu schweigen.

Wir ärgern uns heute noch fast jeden Tag über Verspätungen und ausgefallene Züge, Gleisbrüche und Kabelklau. Dennoch: Von den Leistungen der Planer aus den Zwanziger Jahren profitieren wir noch heute...

Am 2. und 3. Juni 2018 feierte die S-Bahn in Erkner einen „Tag der offenen Tore“, genauso wie den 90. Geburtstag des S-Bahn-Werks. Geladen waren S-Bahn-Fans sowie ihre Freunde und Familien. Über 5000 Besucher schauten sich die Exponate an.
 

Jörg Vogelsänger (MdL), studierter Maschinenbauer und leidenschaftlicher Fan von allen Öffis wird auf seiner Hompage in loser Reihenfolge von der wechselvollen Historie des Berliner Nahverkehrs, also von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute, berichten.

 
 

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