Seit 40 Jahren gibt es diplomatische Beziehungen zwischen der Mongolei und Bundesrepublik Deutschland. Im 1974 nahmen die beiden Staaten offiziell ihre Beziehungen auf. Diplomatie ist die eine Seite, Freundschaften die schönere.
Die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Schönefeld und Bayangol, einem Stadtteil in Ulan-Bator, besteht seit 1998. Ein Motor der Freundschaft ist der Schönefelder Bürgermeister Dr. Udo Haase. Er hat in der Mongolei studiert. Mindestens einmal im Jahr lebt er in seinem „Zweitwohnsitz“ in Ulan-Bator.
Im Juni fand auf der Rennbahn in Hoppegarten ein deutsch-mongolischer Renntag statt. Das passt auch gut zum „Jahr des Pferdes“. Sogar der mongolische Verteidigungsminister Dashdemberel Bat-Erdene war zu der Veranstaltung angereist.
Ein Prozent der Mongolen sprechen deutsch. Da haben wir Deutsche in Sachen mongolisch großen Nachholbedarf.Aber wir haben immerhin Dr. Udo Haase, der fließend mongolisch spricht.
Eine weitere Städtepartnerschaft gibt es zwischen Baruth (Mark) und Murun im Norden der Mongolei. Ein riesiges Gebiet mit Wäldern. Deshalb übergab der Baruther Bürgermeister Peter Ilk an die mongolischen Freunde einen Feuerwehrwagen. Zusammen mit zahlreichen Motoradfahrern wird das Gefährt in 14 Etappen auf der insgesamt 9.000 Kilometer langen Tour in die Mongolei gebracht Die Tour wird begleitet von einem ARD-Team. Wir freuen uns schon jetzt auf die Bilder.
Bei der Verabschiedung zur großen Überführung in Schönefeld trafen sich viele von Renntag wieder, so auch der mongolischen Botschafter Tsolmon Bolor und brandenburgische Minister Jörg Vogelsänger. Nur der Schönfelder Bürgermeister war nicht dabei, denn er war schon in der Mongolei geflogen. Er grüßte herzlich per Telefon aus Ulan-Bator.

