Höhere Einkommen bei Sozialwohnungen

Veröffentlicht am 31.01.2019 in Landespolitik

Der Landtag Brandenburg hat in seiner Januar-Tagung in erster Lesung den Entwurf für ein neues Brandenburger Wohnraumförderungsgesetz debattiert. Auf Vorschlag von Bauministerin Kathrin Schneider soll es weitere Verbesserungen und Förderungen in diesem Bereich geben.

Für Menschen mit niedrigem Einkommen, für Studierende, für Auszubildende, für Menschen mit Behinderungen, für Seniorinnen und Senioren soll es leichter werden, in mietpreisgebundene Wohnungen zu ziehen. Notwendig ist dafür ein so genannter Wohnberechtigungsschein, den Sie bei Ihrer Gemeinde erhalten (Beispiel Neuenhagen bei Berlin).

Gemeinschaftliche Wohnformen werden im Gesetzentwurf gestärkt. Bisher war die Wohnraumförderung in unserem Bundesland nach dem Wohnraumförderungsgesetz des Bundes geregelt. Das Landesgesetz soll die Möglichkeiten flexibler gestalten.

Jetzt werden die Einkommensgrenzen angehoben und künftig automatisch an die aktuelle Preisentwicklung angepasst. Es sollen die Einkommensgrenzen für einen Singlehaushalt, sowie der Kinderzuschlag dabei stärker erhöht werden.

Die Einkommensgrenzen sollen wie folgt steigen:

• 1 Personen-Haushalt bisher: 12.000 € künftig: 15.000 € = 130 %

• 2 Personen-Haushalt bisher: 18.000 € künftig: 22.000 € = 122 %

• Weitere Person bisher: 4.100 € künftig: 4.900 € = 120 %

• Kinderzuschlag bisher: 500 € künftig: 2.000 € = 400 %

Quelle: ©2019 Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

Bezahlbares Wohnen auch in unserer Region

Am 18.Januar 2019 hat Bauministerin Kathrin Schneider mit Bürgermeister Ralf Steinbrück in Schöneiche bei Berlin acht Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung übergeben. Die Förderung des Bauministeriums betrug 621.000 Euro. Das ist gut angelegtes Geld. Zum 1. Februar 2019 werden die Wohnungen in Schöneiche bei Berlin vermietet.

Was benötigen Sie, um in eine geförderte Wohnung zu ziehen?

Der Wohnberechtigungsschein dient als Voraussetzung für eine in Deutschland mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung. Er wird auf Antrag an Wohnungssuchende erteilt, deren Gesamteinkommen eine Einkommensgrenze, die sich nach der Anzahl der mitziehenden Familienmitglieder bestimmt, nicht übersteigt. Den Schein erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde!

Der Wohnberechtigungsschein ist dem Vermieter vor Abschluss des Mietvertrages zu übergeben.

Der erteilte Wohnberechtigungsschein gilt im Land Brandenburg ab Ausstellungsdatum 1 Jahr.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • Einkommensnachweise des Antragstellers und ggf. der mitziehenden Personen (z.B. Lohn, Rente, ALG, Grundsicherung, Unterhalt usw.)

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung

 
 

So erreichen Sie uns!

DAS BÜRGERBÜRO
Ernst-Thälmann-Straße 32A
15366 Neuenhagen
Telefon 03342/ 212 446
E-Mail wk(at)joergvogelsaenger.de

Öffnungszeiten:
Di-Mi jeweils 14:00 -18:00 Uhr
Freitag 10:00 Uhr

Termine mit dem
Landtagsabgeordneten
Jörg Vogelsänger
nur nach vorheriger Absprache

Wo ist was los?

Alle Termine öffnen.

01.08.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr EIN-Brandenburg-Tour. Dietmar Woidke unterwegs
Es ist nicht egal, wer Verantwortung für Brandenburg bekommt. Die SPD tritt an, um für alle Menschen u …

30.08.2019, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr Picknick im Park Schöneiche
Inzwischen findet das Picknick im Park zum zehnten Mal statt. Neben hoffentlich lauem Sommerwetter locken wie imme …

08.09.2019, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr Kolonistenfest – Tag des offenen Denkmals
Beim Kolonistenspiel wird die Ansiedlung von Pfälzer Kolonisten in Erkner um 1750 mit Darstellern in historischen …

Alle Termine

Nachrichten

10.07.2019 19:29 Unser Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse
Die SPD-Bundestagsfraktion sorgt Schritt für Schritt für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit den Maßnahmen zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ verstärken wir unsere Anstrengungen für ein solidarisches Land. Lebenschancen eines Menschen dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen. „Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden. Die SPD-Bundestagsfraktion steht genau dafür: Dass alle Kommunen ihre Kernaufgaben

10.07.2019 18:30 Smart City Modellstandorte ausgewählt
Heute wurden die ersten 13 „Modellvorhaben Smart Cities“ bekanntgegeben. Beworben hatten sich deutschlandweit rund 100 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. „Viele Kommunen sind heute schon Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Ob Gera, Solingen oder Wolfsburg – Städte und Gemeinden haben sich inzwischen auf den Weg zur Smart City gemacht. Als Bund unterstützen wir mit dem neuen

04.07.2019 16:28 Ohne motivierten Nachwuchs geht es nicht in der Pflege
Noch immer sind Tausende Pflegestellen unbesetzt. Das ist ein Alarmsignal, sagt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, und macht Druck, zügig das geplante Gesetz für bessere Löhne in der Pflege zu beschließen. „13.000 neue Pflegestellen in stationären Einrichtungen der Altenpflege wurden im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes finanziert. Dass laut Berichten noch keine Stelle aus dem Sofortprogramm besetzt ist, ist

02.07.2019 17:32 SPD lehnt Vorschlag von EU-Ratspräsident Donald Tusk ab
Die SPD-Spitze lehnt den Vorschlag der EU-Staats- und Regierungschefs, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin zu machen, als nicht überzeugend ab. „Damit würde der Versuch, die Europäische Union zu demokratisieren, ad absurdum geführt“, sagten die drei kommissarischen SPD-Chefs Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Malu Dreyer. Das Statement im Wortlaut.Die Europäische Union (EU) steht vor

01.07.2019 07:48 Es ist gut, dass die Renten in West und Ost steigen
Katja Mast, SPD-Fraktionsvizechefin, macht klar, dass es bei Rentenerhöhungen um mehr als nur Prozentpunkte geht. Es geht um Respekt und Lebensleistung. Sie fordert deshalb mit Nachdruck die Grundrente. „Es ist gut, dass die Renten in West und Ost steigen. Dahinter verbergen sich nicht schlichte Prozentwerte. Im Kern geht es um die Lebensleistung von Menschen, die 

Ein Service von info.websozis.de