Wegweiser für Wasserwanderer, hier am Hafen von Beeskow (Foto: Katrin Riegel, Tourismusverband Seenland Oder-Spree)
Ein durchschnittlich begabter Wassersportler paddelt von Berlin aus über die Havel nach Norden und über die Rhingewässer zurück nach Berlin zehn bis 14 Tage. Vorausgesetzt, man kennt sich aus. Die prächtigen Schlösser und historischen Städte, die Schönheiten der Naturparks mit mehr als 170 Seen und rund 2.000 Kilometer Wasserwegen sind auch für wenig Geübte machbar.
Aus Fördermitteln für ländlichen Entwicklung (ELER) hat eine Gruppe von Touristik-Experten unter Leitung des stellvertretenden Fürstenwalder Bürgermeisters Dr.Eckhard Fehse ein neues wassertouristisches Leitsystem für Brandenburg installiert. In der Region wurden von den Touristikern 400 Kilometer Wasserwege untersucht. An 102 Standorten sind 131 Schilder aufgestellt.
Das Ziel: Es soll die Wassertouristen sicher durch das Reisegebiet führen. Jeweils an Gabelungen informiert das System, wohin die Reise gehen kann. Piktogramme weisen auf die vorhandenen Dienstleistungs-Betriebe, Unterkunftsmöglichkeiten, touristische Sehenswürdigkeiten und Restaurants hin. Das wassertouristische Leitsystem gibt weiterhin Auskunft über Richtungen und Entfernungen. Landseitige Infotafeln werben für weitere Angebote in der Umgebung. Nicht ohne Hintersinn: Es hilft Touristen länger im Ort zu halten. Tourentipps runden die Empfehlungen für Wasserwanderer ab. Über QR-Codes können sich die Besucher weitere Informationen zur Reiseregion oder zur nächstliegenden Kommune auf ihr Smartphone laden.
Die Tafeln des Info-Systems geben Auskunft über kanutouristisch wichtige Infrastrukturen wie Schleusen, Umtrage-Plätze, Ein- und Ausstiegsstellen, Biwak- und Campingplätze sowie speziell zertifizierte Bett-und-Kanu-Beherbergungsbetriebe. Dazu kommen Sehenswürdigkeiten im Hinterland der Wasserwanderwege, Lebensmittelgeschäfte, Kiosks und gastronomische Einrichtungen. Auch informieren sie über die Regeln, damit die einmalige Natur- und Landschaftsausstattung erhalten bleibt.
Das Projekt Wasserwander-Leitsystem ist ein Verbundprojekt aus ELER-Mitteln gefördert. Beispiel Finanzierung im Naturpark Stechlin- Ruppiner Land- Rheinsberg: Mit im Boot die Aktionsgruppen Obere Havel e.V. beziehungsweise Ostprignitz-Ruppin e.V. und Gelder aus den Haushalten der Kommunen Oranienburg, Hohen Neuendorf, Birkenwerder, Velten, Hennigsdorf, Gransee, Zehdenick. Die Gesamtkosten betragen 225.525 Euro. Die Unterstützung belief sich auf 96.772 Euro. Davon kamen 77.418 Euro aus ELER-Mitteln und 19.354 Euro aus Landesmitteln. Die verbleibenden Kosten wurden über kommunale Mittel in Höhe von 54.376 Euro, über Mittel des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land in Höhe von 54.000 Euro sowie über Eigenmittel in Höhe von 20.377 Euro bestritten.
(Der Beitrag wurde überarbeitet. Die Red.)
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