Notizen zu Grünheide

Veröffentlicht am 10.03.2024 in Kommunalpolitik

Grünheide, Sonntagnachmittag. Bürger aus dem Ort, Nachbarn aus den umliegenden Gemeinden versammeln sich. Es geht um die Tesla-Fabrik und die Pläne zum Ausbau, den Wasserverbrauch des Unternehmen, sowie den besetzten nahen Kieferwald und schließlich den Anschlag auf die Versorgung der Region mit Elektrizität.

Themen die trennen, auch wenn alles miteinander zusammenhängt. Was sie einigte, war das Urteil über den Brandsatz gegen den Hochspannungsmast. Sie verurteilten die Tat, zu der es ein Bekennerschreiben einer linksextremistischen „Vulkangruppe“ gibt.

Eine Gruppe von Demonstranten von Anwohnern bekundeten ihre Zustimmung zu Tesla und den weiteren Ausbau. Sie sehen in dem Werk des US-Herstellers von E-Autos eine Chance für die Zukunft der Gemeinde. Nach Schätzungen der Polizei waren es rund 200 Bürger, die von 14:00 bis etwa 16:00 Uhr demonstrierten. Unter anderen sprach Jörg Vogelsänger (SPD), Landtagsabgeordneter der Region. Sein Thema: Wohlstand muss erarbeitet werden!

Gegen Terror von Rechts

Wir setzen Zeichen gegen Extremismus ob von rechts und ob von links. Wir brauchen beides nicht. Wir setzen Zeichen für Toleranz, für Demokratie, für das Miteinander, auch für das Miteinander bei der Lösung von Problemen.

Wir gehen seit Wochen in ganz Deutschland auf die Straße, um unsere Meinung deutlich zu machen: Das rechtsextreme Treffen in Potsdam ließ aufhorchen. Dort träumten sie von der Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland. Das werden wir nicht zulassen, deshalb gehen wir zu Kundgebungen.

Terror von Links

Wir lassen aber auch Gewalt und Terrorismus von Linksextremisten nicht zu.

Der terroristische Anschlag einer linksextremen Gruppe auf die Stromversorgung war kein Anschlag auf Tesla, es war ein Anschlag auf uns alle. Der heimtückische Angriff der Terroristen auf die Stromversorgung hier in Grünheide zeigt auch: Demokratie muss wehrhaft sein. Vielleicht haben wir die Gefahr von rechts und links unterschätzt. Deshalb ist es im Land Brandenburg bereits beschlossen. Der Verfassungsschutz wird weiter personell aufgestockt.

Wohlstand muss erarbeitet werden

Grünheide ist ein schöner Ort, mit viel Lebensqualität, mit vielen freundlichen Menschen. Natürlich auch mit viel Wohlstand. Dieser Wohlstand muss erarbeitet werden. Die industrielle Produktion ist und bleibt Basis für unseren Wohlstand in Grünheide, in Brandenburg und Deutschland. Den dürfen wir nicht gefährden.

Der Wohlstand der alten Bundesrepublik wurde einst erarbeitet in den Kohlegruben, den Stahlwerken, den Autofabriken, um nur drei Hauptbereiche aufzuzählen. Über dem Ruhrgebiet war zu der Zeit vielfach ein grauer Schleier. Umweltschutz spielte nicht die Rolle, wie heute.

Unsere Fabriken haben heute ganz andere Standards. Geblieben ist harte Arbeit im Schichtsystem. Das tun hier in Grünheide 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tesla Werk.

Wasserverbrauch konstant

Die Besetzung von Waldgebieten ist schwerer Landfriedensbruch. Egal wie man zu Tesla steht. Der Wald wird im Übrigen durch 100 Besetzer auch nicht besser. Eine Fabrik in der Größe des Grünheider Tesla-Werkes wird immer mit Konflikten und Herausforderungen verbunden sein.

Dazu gehört die Wasserfrage. Dazu gehört aber auch die Tatsache, dass der Wasserverbrauch, im Verbandsgebiet des WSE in den letzten drei Jahren trotz Bevölkerungswachstum und Tesla mit 10 Millionen Kubikmeter, pro Jahr konstant geblieben ist. Selbstverständlich müssen Grenzwerte eingehalten werden. Auch müssen Lösungen gefunden werden.

Die Bürger werden entscheiden

Am 9.Juni 2024 sind übrigens Kommunalwahlen. Da bin ich wieder beim Thema Wohlstand. In den Programmen der Kandidatinnen und Kandidaten werden sich viele Wünsche der Bürgerinnen und Bürger wiederfinden. All das muss finanziert werden. Eine der wichtigsten Steuern für Bund, Land und vor allem für die Kommunen ist die Einkommenssteuer. Auch, wenn es der eine oder andere nicht wahrhaben will, da sind wir wieder bei Tesla: Industrieproduktion ist Grundlage unseres Wohlstandes und unseres Sozialstaates.

 
 

Für Sie vor Ort

Landtagsbüro
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331/966 1330
Fax: 0331/966 1307
E-Mail: Joerg.Vogelsaenger@spd-fraktion.brandenburg.de
Wahlkreisbüro Erkner
Für Sie geöffnet

Montag: 13:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag: 9:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr

Dr.-Hans-Lebach-Str. 1a
15537 Erkner
Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66
E-Mail: wk@JoergVogelsaenger.de
Wahlkreisbüro Neuenhagen
Für Sie geöffnet
Dienstag    14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch   14:00 - 18:00 Uhr
Freitag          9:00 - 12:00 Uhr

Ernst-Thälmann-Str. 32a
15366 Neuenhagen
Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66

Bitte verabreden Sie rechtzeitig
einen Termin mit Ihrem
Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger

Wo ist was los?

Alle Termine öffnen.

13.06.2026, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr Fußball Herren, Landesliga Süd Brandenburg
Bitte beachten Sie den aktuellen Anpfiff eines Spiels FV Erkner 1920 – VfB Tr …

17.06.2026, 10:00 Uhr - 19.06.2026, 18:00 Uhr Plenum des Brandenburger Landtages
Die Plenar-Tage sind vorläufig eingeplant, außerplanmäßige Sitzungen sowie Änderungen gibt der Landtag ku …

24.06.2026, 17:30 Uhr - 22:00 Uhr Kreistag „Oder-Spree“

Alle Termine

Koalitionsvertrag SPD CDU

Verantworung für Brandenburg

Nachrichten

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de