Potsdam an einem Tag

Veröffentlicht am 28.05.2016 in Allgemein

Posieren im Innenhof des Landtag Brandenburg (Hintergrund Fortunaportal und St. Nikolai-Kirche)

Es war ein straffes Programm, das Herr Manfred Schiemann seinem Verein am vergangenen Freitag, dem 27. Mai 2016 bot. Insgesamt 50 Mitglieder des Woltersdorfer Verschönerungsverein "Kranichsberg" e.V. schauten sich die Stadt Potsdam und darunter viele Sehenswürdigkeiten im Rahmen ihres jährlichen Tagesausfluges an. Dafür wurde ein Reisebus gemietet, der für eine sichere, aber auch bequeme Reise sorgte. Im Mittelpunkt stand der Besuch des Landtages Brandenburg und auch Jörg Vogelsänger wurde gleich in zwei Arbeitsstätten besucht. Erste Gespräche hierzu wurden bereits im vergangenen Jahr im Juli geführt.

Pünktlich um 9:00 Uhr morgens startete der Bus in die Landeshauptstadt Potsdam. Das Neue Palais, ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele von Reisegruppen und Städtebesuchern. Einst unter Friedrich dem Großen für königliche Gäste erbaut, wurde das Schloss unlängst für Gäste aus aller Welt freigegeben. Kaiser Wilhelm II. nutzte das Neue Palais von 1888 bis 1918 als persönliche Sommerresidenz. Ein Stück deutscher Geschichte, das man an der Westseite des Schlosspark Sanssouci besichtigen kann.

Um 12:30 Uhr begrüßte Christian Stauch, Mitarbeiter im Wahlkreisbüro von Jörg Vogelsänger, den Verein im Potsdamer Landtag. Ein paar einführende Worte später ging es zum Mittagessen in der Kantine des Landtages. Mit etwas Verspätung wurde dann der Landtag besichtigt. Da man bei 50 Personen schnell den Überblick verlieren kann, wurde die Gruppe in zwei geteilt. Eine einfache Regel diente der Organisation: Wer im Bus in Fahrtrichtung auf der linken Seite saß, ging in Gruppe I, wer im Bus in Fahrtrichtung auf der rechten Seite saß, ging in Gruppe II. Während der Führung erfährt man viel über die Historie des neuerbauten Landtages und seiner teils künstlerischen Ausgestaltung. Man wirft einen Blick in den Plenarsaal und das "historische Fenster" bietet einen Blick in die Vergangenheit, als im Keller noch Wein eingelagert wurde.

Um 14:15 Uhr stieß dann Jörg Vogelsänger mit dazu. Sichtlich freute sich der Landtagsabgeordnete von Woltersdorf über die Besuchergruppe. Bisher war diese mit 50 Personen die Größte, die er in der 6. Wahlperiode hier begrüßen durfte. In einem einstündigen Gespräch erläuterte Jörg Vogelsänger nunmehr Auszüge aus seiner Arbeit im Landtag, nahm Stellung zu Themen der Landepolitik und natürlich auch zu spezifischen Fragen.

Im Anschluss gewährte er noch einen Blick in das neu erbaute Gebäude des Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft und erklärte auch noch einzelne Punkte aus seinen Arbeitsbereichen als Minister. Etwa um 17 Uhr nahm Jörg Vogelsänger wieder Abschied. Ein Meeting stand noch in seinem Terminkalender.

Die Vorsitzende des Vereins, Gisela Schuldt, bedankte sich bei Jörg Vogelsänger für die Zeit, die er sich für die Gruppe nahm und verwies auf das nächste Treffen am 22. Juli 2016. Unter dem Motto 3 Orte, 3 Seen, 3 Türme findet an diesem Tag ab 14:00 Uhr wieder die Heimat-Tour mit Jörg Vogelsänger statt, das der Woltersdorfer Verschönerungsverein "Kranichsberg" e.V. federführend mitorganisiert. Jörg Vogelsänger entgegnete und sprach viel Lob für den WVV aus, der Woltersdorf seit seiner Neugründung zur Wendezeit maßgeblich mitgestaltet.

Für die Gruppe ging es nun zurück zum Bus. Vor der Heimreise wurde nun noch Potsdam mit dem Bus abgefahren. Ein Stadtguide geleitete die Gruppe durch die Vergangenheit der Landeshauptstadt mit seinen Königen und Kurfürsten.

 


Der Verschönerungsverein will in diesem Jahr ein langwieriges Anliegen zum Abschluss bringen. Seit 25 Jahren setzt sich der Verein für den Erhalt des Denkmals in der Schleusenstraße ein, das zu Ehren der Gefallenen des Ersten Weltkrieges am 27. Juni 1926 eingeweiht wurde. In diesem Jahr wurden bereits 10.000 Euro in Form von Spenden für die Restaurierung eingenommen. Im Allgemeinen betreut der Verein vielfältige kulturelle Veranstaltungen, informiert über und erhält historische Orte und Denkmäler im Ort.

Bericht und Bild: Christian Stauch

 
 

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