Die Brandenburger Landesverkehrswacht begrüßt ausdrücklich die vom Bundesrat beschlossene Entschließung zum Verbot des Mischkonsums von Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr. Diese Forderung ist auch Beschluss der Jahreshauptversammlung der Brandenburger Verkehrswacht im April diesen Jahres.
Wir bedanken uns bei unserem Verkehrsminister Detlef Tabbert für seinen Einsatz im Bundesrat. Die Länder Brandenburg und Thüringen haben diese Initiative in den Bundesrat eingebracht.
Die Initiative der Länder Brandenburg und Thüringen zielt darauf ab, bestehende Regelungslücken zu schließen. Die Entschließung verweist insbesondere auf die Gefährlichkeit des gleichzeitigen Konsums beider Substanzen – selbst unterhalb der jeweils geltenden Grenzwerte.
Wir haben nach der Teil Legalisierung eine deutliche Erhöhung der Unfallzahlen unter Cannabiseinfluss.
Die Nulltoleranz beim Mischkonsum im Straßenverkehr ist auch eine klare Forderung des Deutschen Verkehrsgerichttages.
Dazu der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg Jörg Vogelsänger: „Die Entschließung des Bundesrates zum Verbot des Mischkonsums von Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr sind ein klares Signal zu handeln. Der Bundesrat hat dies getan. Jetzt sind Bundesregierung und Bundestag gefordert schnell zu handeln. Die Zeit drängt. Beim Thema Verkehrssicherheit geht es um Gesundheit und Leben von Menschen.“