Der Naziterror machte von Anfang an vor niemandem halt. Ein SS-Kommando ermordete am 30. Juni 1934 Dr. Erich Klausener den führenden Vertreter des deutschen politischen Katolizismus in seinem Berliner Dienstzimmer.
Nur wenige Tage zuvor hatte der Geistliche auf märkischen Katholikentages am 24.Juni in Hoppegarten eine leidenschaftliche Rede vor 60.000 Zuschauern gehalten. Dabei kritisierte Dr. Erich Klausener die Kirchenpolitik der Nazis sowie deren Ausgrenzung anderer.
Zum 80.Jahrestag seiner Ermordung fand am 30.Juni 2014 im Klubsaal der Rennbahn Hoppegarten eine feierliche Gedenkstunde statt. Anschließend erfolgte an genau der Stelle, an der er seine Rede hielt, die Enthüllung und Segnung eines Gedenksteines.
Am 20.Juli 2014 veranstalteten die Organisatoren auf der Rennbahn in Hoppegarten ein Dr. Erich Klausener Gedächnisrennen. Die Siegerpreise des Rennens wurden von Rennbahneigentümer Gerhard Schöningh und Minister Jörg Vogelsänger übergeben.
Ein besonderer Dank gilt dem Freundeskreis „Dr. Erich Klausener“ mit dem Vorstandsvorsitzenden Werner Sygnecki für Vorbereitungen der Gedenkveranstaltungen.

