1. Mai: Zukunft gemeinsam gestalten

Veröffentlicht am 28.04.2022 in Allgemein

Freiheit, Demokratie kommen nie von selbst. Das haben wir selbst erlebt! Unsere Grundrechte müssen immer wieder aufs Neue erstritten und bestätigt werden. Dieses Jahr wird uns das besonders bitter in der Ukraine vor Augen geführt. Ein Volk steht auf, um eine Nation zu bleiben! Ihnen gehört unser Respekt und unsere Unterstützung.

Gemeinsam Zukunft gestalten: sozial, ökologisch, demokratisch! Das ist das Motto der Deutschen Gewerkschaften, unter dem sie in diesem Jahr zu den traditionellen Treffen am 1. Mai aufrufen.

„Frieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt kommen nicht von selbst. Sie müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden. Die Menschen spüren das in diesem Jahr so intensiv wie seit vielen Jahren nicht mehr“, meint der DGB. Doch es sind nicht nur die Kriege vor unseren Toren – ja, es sind mehrere und das seit Jahren – die unser Leben prägen.

Wir müssen uns auch unsere Rechte am Arbeitsplatz erhalten und wieder neu erkämpfen. Der Mindestlohn von 12 Euro und mehr ist nicht einfach eine Steigerung für den täglichen Konsum. Wer heute den Mindestlohn auf seiner Gehaltsabrechnung stehen hat, erhält später die Grundrente – theoretisch.

Es sind die Themen wie Klimaschutz, Digitalisierung und Globalisierung, die unser Arbeitsleben in den nächsten Jahrzehnten bestimmen werden. Gleichzeitig höhlen global aufgestellte Multis mit Fleiß die Wahl von Betriebsräten aus oder verhindern diese. Computer und neue Maschinen verändern Arbeitsplätze oder machen diese überflüssig. Die Klimaänderung wird ihren Tribut in unserem täglichem Leben fordern.

Wir wissen, wie gerne zuerst an der Arbeit gespart wird – Entlassungen und Lohndumping sind die Folge. Eine starken Mitbestimmung und eine wirksame Bindung an Tarife sind immer Bremsen gewesen. Wir wissen hier in der Region auch was wirtschaftlicher Stillstand heißt. Die Arbeitswelt ändert sich mit neuen Produkten und umgekehrt.

Ein Beispiel vor unserer Haustür: Wir sind in Brandenburg gerade dabei eine Transformation der Mobilität zu erleben: Weg vom Verbrennungsmotor hin zum Elektroantrieb. Werke eröffnen, andere Unternehmen ziehen sich zurück. Wir müssen stets darauf achten, dass die Wertschätzung von Arbeit des Menschen nicht auf der Strecke bleibt...

 
 

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