Die Union will 13 Millionen Wählern in Deutschland das Jahres-Abo für Busse und Bahnen wegnehmen! Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg bekennt sich klar zur Fortführung des Deutschlandtickets. Dazu Ludwig Scheetz, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion: „Die CDU riskiert mit ihrer Blockadehaltung den Fortbestand des Deutschlandtickets. Für uns ist das Deutschlandticket entscheidend, um allen Menschen flexible Mobilität zu einem fairen Preis zu bieten. Die Brandenburger SPD steht weiterhin zu diesem Ticket – es war und ist ein Bestandteil unseres Wahlprogramms.“
Die zwischen Bund und Ländern vereinbarte Co-Finanzierung des Deutschlandtickets könnte durch die Verweigerung der CDU gefährdet sein. Die Folge wären Unwägbarkeiten bei der Finanzierung, einem Ende des Tickets oder zu weniger Angeboten im Brandenburger ÖPNV.
Seit seiner Einführung hat sich das Deutschlandticket als Erfolgsmodell etabliert, mit hohen Abonnentenzahlen und wachsender Akzeptanz. Die geplante Preisanpassung zum 1. Januar 2025 von 49 auf 58 Euro ist notwendig, um die langfristige Finanzierung zu sichern. Diese Maßnahme kann jedoch nur dann nachhaltig sein, wenn die finanzielle Unterstützung des Bundes weiterhin gesichert ist.
„Die Mobilitätswende und der Zugang zu bezahlbarem ÖPNV dürfen nicht aus wahltaktischen Gründen gefährdet werden“, so Scheetz. Der Bundestag muss die Änderung des Regionalisierungsgesetzes beschließen, um die notwendigen Mittel zu sichern und die Mobilitätswende fortzusetzen. Nur so bleibt das Deutschlandticket ein zuverlässiges Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland.