Achtung aktualisierte Fassung mit verändertem Text!
Potsdam – In diesem Jahr hat es in Brandenburg bereits 100 mal gebrannt, 25 Hektar Fläche wurden zerstört. Allein im Juli gab es bereits bisher 20 Brände auf fast 6,5 Hektar Fläche. Die Waldbrandgefahr hat damit einen Höhepunkt erreicht: In allen 14 Landkreisen gilt die höchste Stufe 5 „sehr hohe Gefahr“. Dennoch sollen die Wälder nicht gesperrt werden, teilt das Forstministerium mit.
Forstminister Jörg Vogelsänger: „Es ist kein Regen in Sicht und die Waldbrandgefahr hat die höchste Stufe erreicht. Ich appelliere an das Verantwortungsgefühl aller, denn wir wollen die Wälder nicht sperren. Verhalten Sie sich umsichtig. Melden Sie Brände sofort der Feuerwehr oder der Polizei.“
Der Mensch ist der Hauptschuldige: Es sind achtlos weggeworfene Kippen! Lagerfeuer zu nah am Waldrand. Glutnester aus Grillstationen! Aber auch wegegeworfene Glasflaschen oder der heisse Auspuff eines geparkten Autos! Der sprichwörtlich kleinste Funke genügt und schon lodern die Flammen in den knochentrockenen Wäldern Brandenburg. Besonders gefährlich: Kiefern und andere Nadelhölzer. Über 90 Prozent aller Waldbrände verursachen Menschen. Lesen Sie weiter, wie Sie sich richtig verhalten!
Die Waldbrandgefahr steigt mit jedem Sommertag ohne Regen. Dazu kommen die heissen Temperaturen. Dann gelten folgende Regeln, mehr denn je.:
Rauchen im Wald und in der Feldflur unterlassen!
Im und am Wald (Mindestabstand 50 m) kein Feuer entzünden!
Keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen!
Nicht wegschauen: Brände sofort der Feuerwehr (Notruf 112) oder der
Polizei (Notruf 110) melden
Vor jedem Waldbesuch über die aktuelle Situation informieren
Im letzten Julidrittel hatte alle Kreise die höchste Stufe erreicht. So sehen die Waldbrandgefahrenstufen aus. Wo es kritisch wird erfahren Sie unter: Aktuelle Info hier: http://www.mil.brandenburg.de/wgs/text
1 sehr geringe Gefahr
2 geringe Gefahr
3 mittlere Gefahr
4 hohe Gefahr
5 sehr hohe Gefahr
In den Landkreisen Uckermark, Märkisch-Oderland, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz galt am 18. Juli bereits die zweithöchste Stufe 4 „hohe Gefahr“. Alle anderen Landkreise haben noch Stufe 3 „mittlere Gefahr“. Wenige Tage später galt für alle Landkreise die höchste Stufe der Waldbrandgefahr.
Forstminister Jörg Vogelsänger: „Wenn es bei anhaltender Hitze lange trocken bleibt, steigt die Waldbrandgefahr mit jedem Tag dramatisch. Jetzt brauchen wir die Disziplin aller: Keine Kippen aus dem Autofenster werfen, kein Rauchen, Grillen oder Feuer machen in der Nähe von Wäldern. Fahren Sie nicht mit Autos in den Wald, heiße Auspuffteile können bereits Brände entzünden.“
Brandenburg verfügt über eine Waldfläche von rund 1,1 Millionen Hektar (37 Prozent der Landesfläche). Wegen der hohen Brandgefahr sollte alles unterlassen werden, was zu einem Brand im Wald und in der Feldflur führen könnte. Der kleinste Funke kann eine Katastrophe auslösen. Menschliches Handeln verursacht mehr als 90 Prozent aller Waldbrände mit bis zu 99 Prozent der Schäden. Blitze sind die einzige "natürliche" Ursache für das Entstehen von Waldbränden.
Übrigens: Ordnungswidrigkeiten können gemäß Waldgesetz (Vorschrift § 23) mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro geahndet werden.
25.10.2026, 02:00 Uhr - 03:00 Uhr Zeitumstellung In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, wird uns wieder eine Stunde "geschenkt". Dann werden die Uhren von 3 au …
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen