Bessere Sportstätten auf dem Lande

Veröffentlicht am 08.07.2014 in Gesundheit

Potsdam – Für den Umbau und die Sanierung von Gebäuden von Breitensportvereinen auf dem Lande werden Gelder zur Unterstützung von Investitionen bereit gestellt. Das haben Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger und der Präsident des Landessportbunds (LSB) Wolfgang Neubert in einer Vereinbarung unterzeichnet. Mit Fördermitteln der ländlichen Entwicklung aus dem EU-Agrarfonds ELER (Europäischer Fonds zur Entwicklung ländlicher Räume) sollen in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 Investitionen an Sportstätten als kommunikative Zentren der Regionen sowie als Zentren der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt werden. Aus dem ELER-Budget für Brandenburg sollen hierfür jährlich rund zwei Millionen Euro bereitgestellt werden. Bei der Unterzeichnung waren auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sportministerin Martina Münch.

„Ein gutes Freizeitangebot bestimmt mit über die Lebensqualität im Dorf. Sportvereine sind die Begegnungsstätten und Kontaktbörse in ländlichen Gemeinden" so Jörg Vogelsänger. "Vielfach prägen Sportvereinsmitglieder in den Gemeindevertretungen die Entwicklungen in ihren Orten mit – weit über die Belange des Sports hinaus. Zwar konnten bereits in der alten EU-Förderperiode für 81 Sportanlagen auf dem Land 17,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, aber wir wissen, dass weiterhin ein hoher Sanierungsbedarf besteht.“

Neubert: „Die über 320.000 Mitglieder des Landessportbunds sind in rund 3.000 Vereinen organisiert. Sie übernehmen wichtige Funktionen, die weit über die Bereitstellung von Sportangeboten hinausgehen. Sportvereine sind soziale Anker, sie vermitteln Werte, schaffen Identifikation mit der Region und sind deshalb oft Mittelpunkt im Leben vieler Menschen. Dies trifft im besonderen Maße auf den ländlichen Raum zu. Mit der Neuauflage des ,Goldenen Plans Brandenburg‘ wollen wir die aktive Rolle dieser Sportvereine unterstützen. Wir wollen Vereine fördern, die sich verstärkt der Kinder- und Jugendarbeit widmen und sich in die Aufrechterhaltung und Aktivierung des ländlichen Zusammenhalts einbringen. Neben dem ehrenamtlichen Engagement sind dafür in erster Linie funktionierende Sportstätten eine wichtige Voraussetzung.“

Bildungs- und Sportministerin Münch: „Der Sport ist in allen Teilen des Landes verwurzelt und bietet die Möglichkeit einer sinnvollen gesundheitsorientierten Freizeitgestaltung. Mehr als 40 Prozent der brandenburgischen Kinder und Jugendlichen werden in den Sportvereinen betreut und gefördert. Darüber hinaus sind die Sportvereine wichtige Partner der Schulen: Sie gestalten Ganztagsangebote, Arbeitsgemeinschaften, Jugend-Sportabzeichen-Tage und Sportfeste.“  

Gute Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Eine in Anlehnung an ein früheres Sportförderprogramm des Bundes als „Goldener Plan Brandenburg“ bezeichnete erste Kooperation war bereits für die EU-Förderperiode 2007 bis 2013 durch den damaligen Agrarminister Dietmar Woidke und den früheren Präsidenten des Landessportbunds Hans-Dietrich Fiebig vereinbart worden. Zum Ende der EU-Förderperiode lief die Vereinbarung aus. Mit der Unterzeichnung einer neuen Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und dem Landessportbund will das Land die Unterstützung von investiven Vorhaben für Sportvereine auf dem Lande fortführen.

Die Förderung erfolgt nach einer zwischen den Kreis- und Stadtsportbünden, dem Landessportbund, dem Sportministerium und dem Agrarministerium abgestimmten Projektliste. Alle Kommunen sind aufgefordert, die Aktivitäten ihrer Sportvereine zu unterstützen und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Vereinstätigkeiten in den Entwicklungsstrategien zu verankern.

 
 

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