Brandenburger: Die Erdbeeren sind reif zur Ernte!

Veröffentlicht am 21.05.2019 in Landwirtschaft

Selber auf dem Feld pflücken oder vor Ort im Hofladen kaufen? Frischer geht`s nicht! Ab Freitag, 24. Mai ist in Brandenburg wieder Erntezeit für Erdbeeren aus dem Freiland. Die Saison wird offiziell auf dem Spreewaldhof Niewitz eröffnet. Natürlich öffnen auch die anderen Erdbeerfelder in Brandenburg.

Wie sieht es aus mit der Ernte? In diesem Jahr reifen die Freilanderdbeeren nach einem milden Winter mit warmem Frühjahr und längeren Trockenphasen. Die kühlen Tage der jüngsten Zeit verursachten regional Frostschäden an Obstblüten, also auch in Erdbeerkulturen. Seit 2013 ist wieder ein Flächenzuwachs zu verzeichnen – eine positive Auswirkung der steigenden Nachfrage nach regionalen Produkten. In Brandenburg werden Erdbeeren auf insgesamt 461 Hektar angebaut. Schwerpunkte in den Regionen bilden: Spree-Neiße (310 Hektar), Potsdam-Mittelmark (64 Hektar) und der Barnim (10 Hektar). Weitere Adressen finden Sie hier.

Erdbeeren sind Nüsse

Botanisch gesehen sind Erdbeeren (Fragaria) keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Das leckere rote Fruchtfleisch ist nur eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Körner an der Oberfläche sind. Diese Körnchen sind die eigentlichen Einzelfrüchte der Erdbeeren, auch Nüsschen genannt.

Der Spreewaldhof

Angebaut werden auf dem im Jahr 2001 gegründeten Spreewaldhof Niewitz, Bersteland/ OT Niewitz, vor allem Erdbeeren, von Mai bis Oktober, Einlegegurken in verschiedenen Größen und Kürbisse. Weiterhin werden auch Kartoffeln, Blumenkohl, Stangen- und Buschbohnen produziert. Der Betrieb beschäftigt acht feste Arbeitskräfte und 260 Saisonarbeitskräfte.

Die Erdbeeren werden im Dammkulturverfahren angebaut. Das reduziert bodenbürtige Krankheiten und Wurzelfäule. Der Hof wählt für das Spreewälder Klima geeignete Sorten aus, sodass je nach Witterung, von Mai bis September Erdbeeren geerntet werden können. Es werden Frigo- und Grünpflanzen verwendet.

Gurken dürfen im Spreewald nicht fehlen

Gurken werden von Anfang an hier im Betrieb aufgezogen. Der Anbau erfolgt auf dem Acker unter Mulchfolie. Unter dieser Mulchfolie liegt auch der Tropfschlauch. Der Topfschlauch ist eine wassersparende Maßnahme, da die Gurkenpflanze gezielt bewässert wird und durch die Folie die Wasserverdunstung extrem reduziert wird.

Ebenso wächst kein Unkraut unter der Folie. Vlies schützt die Pflanze vor Kälte, Wind, Vögel und anderen. Mit der Vliesabdeckung ist ein besseres Wachstum der Pflanzen und eine Ernteverfrühung gegeben.

Das Ritual des Saisonstarts

Auf Einladung des Gartenbauverbands Berlin-Brandenburg wird Agrarminister Jörg Vogelsänger am kommenden Freitag (24. Mai) auf dem Spreewaldhof Niewitz die diesjährige Erdbeersaison offiziell eröffnen. Die Beeren sind die erste heimische Freilandkultur im Jahr, die auch über die Selbsternte vermarktet wird.

Neben Minister Vogelsänger werden der Präsident des Gartenbauverbands, Klaus Henschel, Thomas Bröcker, Vorsitzender der Fachgruppe Obst im Verband, der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Stephan Loge sowie der Amtsdirektor des Amtes Unterspreewald Henri Urchs mit Spreewaldhof-Geschäftsführer Johannes Embach zur Saisoneröffnung auf dem Erdbeerfeld sein.

 
 

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