Millionen von Bundesbürgern wollen sich in den kommenden Monaten gegen das SARS-CoV-2 impfen lassen. Im Schnitt sollten es bis zum Herbst 500.000 Menschen pro Tag sein. Eine gigantische Aufgabe steht den Organisatoren und allen Mitarbeitern bevor.
Millionen von Bundesbürgern wollen sich in den kommenden Monaten gegen das SARS-CoV-2 impfen lassen. Im Schnitt sollten es bis zum Herbst 500.000 Menschen pro Tag sein. Eine gigantische Aufgabe steht den Organisatoren und allen Mitarbeitern bevor.
Wir leben in einem Staat, der die notwendigen Mittel hat, Impfstoffe bereit zu stellen und zu verteilen. Mit unseren Steuergeldern retten wir Leben. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat inzwischen einen Impfgipfel von Bund und Ländern vorgeschlagen. Das Motto: Es darf keinen falschen Wettbewerb geben, sondern nur gemeinsames Handeln. Je schneller wir impfen, desto schneller kommen wir aus der Pandemie. Mit dem Impfen entscheiden wir nicht nur über den Gesundheitsschutz, sondern auch über den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Wir alle sollten – und das kann man gar nicht oft genug wiederholen‑- froh sein, dass es Wissenschaftlern gelungen ist, in so kurzer Zeit Impfstoffe zu entwickeln. Ihre Arbeit scheint aber noch lange nicht beendet: Mutationen des Corona-Virus breiten sich gerade aus, die möglicherweise noch ansteckender sind.
Wir leben in einer Ausnahmesituation, deshalb müssen wir auch mit Anlaufschwierigkeiten rechnen. Allerdings muss auch klar sein, dass millionenfache Impfungen gegen das Corona-Virus zum Beispiel nur mit ortsnahen Angeboten zu realisieren sind.
Die Impfzentren in Schönefeld, Frankfurt (Oder) und Eberswalde können das für unsere Region nur bedingt leisten. Deshalb kämpfe ich gemeinsam mit Kommunalpolitikern für Impfmöglichkeiten in Märkisch Oderland und Oder-Spree.
Es gibt positive Signale. So soll nach Aussage unseres Landrates Gernot Schmidt nach Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium das kreisliche Krankenhaus Strausberg Impfzentrum werden. Zudem bietet sich hier auch die Nutzung von weiteren Standorten an.
Im Landkreis Oder-Spree arbeitet Landrat Rolf Lindemann gemeinsam mit den Bürgermeistern an einem Konzept, das an fünf weiteren Orten in Impfstellen den Hausärzten die Möglichkeit schafft, außerhalb ihrer Praxis zu impfen. Geprüft werden hier die Orte Erkner, Fürstenwalde, Storkow, Beeskow und Eisenhüttenstadt. Ich wünsche viel Erfolg bei der Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium.
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