Ernte eingefahren – jetzt darf gefeiert werden

Veröffentlicht am 06.09.2016 in Landwirtschaft

Beerfelde schmückt sich für das Brandenburger Dorf- und Erntefest: Am kommenden Sonnabend (10. September) starten um 11:00 Uhr mit Ministerpräsident Dietmar Woidke sowie Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger die Feierlichkeiten um die Einbringung der Ernte. Bereits zum 13. Mal feiern Landesbauernverband, der Landfrauenverband und der Verband pro agro mit einer Gemeinde des Landes den Ausklang der Erntesaison. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle! Wo? Auf der B168 zwischen Fürstenwalde und Siedlung Eggersdorf!

Neben den „Klassikern“ wie dem Erntewagenumzug, dem Landeswettbewerb um die schönste Erntekrone und der Krönung der neuen Erntekönigin wird am Sonnabend mit einer Baumpflanzung das Apfelprojekt des Landfrauenvereins Oder-Spree mit dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg vorgestellt, das sich dem Erhalt alter Sorten widmet.

„Für ein Dorf mit 590 Einwohnern ist die Ausrichtung eines Landesfests eine große Kraftanstrengung!“ So Agrarminister Jörg Vogelsänger. Mit Unterstützung aus der gesamten Gemeinde Steinhöfel und aus dem gesamten Landkreis sowie des Kreisbauernverbands hätten en die Beerfelder diese Herausforderung gemeistert und ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Vogeläsnger weiter: „Ich wünsche mir, dass möglichst viele Brandenburger und Berliner die Einladung nach Beerfelde annehmen, um regionale Agrarprodukte kennenzulernen, sich über die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern zu informieren und um sich davon zu überzeugen, wie attraktiv und vielseitig Landleben ist.“

Auch außerhalb des Fests ist die Region immer eine Reise wert. Neben dem Schloss und Schlosspark Steinhöfel gibt es in der Gemeinde den Heimattierpark am Heinersdorfer See, die Gutsanlage im historischen Dorfkern von Behlendorf oder die Heimatstube in Demnitz. Zur Tradition geworden und über die Gemeindegrenzen bekannt sind mittlerweile das Beerfelder Erntefest und das Dorffest mit den offenen Höfen im Juni.

Vogelsänger: „Die überwiegende Fläche des Landes gehört zum ländlichen Raum. Landwirtschaft bleibt hier der wichtigste Wirtschaftszweig und das prägende Element. Sie trägt dazu bei, Dörfer lebenswert und unsere gewachsene Kulturlandschaft zu erhalten. Auch wenn es bei uns im Laden derzeit kaum jemand spürt: Die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern für die Sicherung der Ernährung gewinnt an Bedeutung. Stichworte sind hier die wachsende Weltbevölkerung, zunehmende Konkurrenzen um Grund und Boden, Umwelt- und Naturschutz, die Veränderungen des Klimas. Das Interesse an regional erzeugten Lebensmitteln steigt.“ Das Erntefest biete alljährlich die Chance, das öffentliche Interesse auf eine vorbildliche ländliche Gemeinde zu lenken. Die landwirtschaftliche Produktion und die ländlichen Entwicklung seien die beiden Säulen, auf denen die gemeinsame europäische Agrarpolitik aufbaut.

„Die Attraktivität der Dörfer und damit auch die Lebensqualität wird vom Engagement der Bürger getragen“, so der Minister weiter: „Wir haben deshalb in der Ländlichen Entwicklung mit LEADER den Kommunen, den Landwirten und viel privater Initiative Verantwortung übertragen. Das Landesfest wirkt auch wie ein Schaufenster, um erfolgreich umgesetzte Projekte in anderen Regionen zur Nachahmung zu empfehlen.“

Der Brandenburgtag und das Brandenburger Dorf- und Erntefest zeigen jeweils im September zwei Seiten unseres Landes. Anders als beim Brandenburgtag, der jeweils von Städten getragen wird, steht bei Dorf- und Erntefest jeweils ein Dorf im Mittelpunkt, das stellvertretend für viele anderen Gemeinden Landleben in Brandenburg präsentiert. Die Verbindung des Landeserntefests mit dem Landesdorffest symbolisiert wiederum die beiden Säulen der europäischen Agrarpolitik.

weitere Info: Ministerium für Landwirtschaft Brandenburg

 
 

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