Potsdam - Der Ausbau der L 33 Hönow wird erst nach Abschluss der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) in Marzahn beginnen. Damit sollen im Jahre 2017 Verkehrsstaus vermieden werden. Das Verkehrsministerium Brandenburg nimmt damit Vorschläge aus der Region auf.
Der Weiterbau der L33 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Brandenburg mit Berlin. Denn auch für die Berliner Seite ist der Weiterbau von großer Bedeutung.
Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat dem Bürgermeister der Gemeinde Hoppegarten, Karsten Knobbe, zugesagt, die L33 in Hönow erst nach der IGA 2017 auszubauen, um Verkehrsbehinderungen während der Gartenschau zu vermeiden. Nach dem derzeitigen Stand wäre eine Verkehrsfreigabe vor Beginn der IGA 2017 in Berlin nicht realistisch.
„Das war der Wunsch der Kommune und wir machen ihn passend zu unserer Planung. Wir haben auch Wünsche der Gemeinde aufgenommen, die wir im aktuellen Genehmigungsverfahren prüfen werden", so Jörg Vogelsänger.
Die L 33 soll auch im Bereich Hönow vierstreifig ausgebaut werden. Vom Landesbetrieb Straßenwesen (LS) Brandenburg werden derzeit weitere Varianten für die Anbindung von Hönow erarbeitet.
Dabei werden die Vorschläge der Gemeinde zur Erschließung der Grundstücke und der Lärmschutz Bestandteil der Variantenuntersuchung sein. Die Gemeinde hatte vorgeschlagen, Hönow nicht über die L 33 direkt anzubinden, sondern eine Anliegerstraße hinter einer Lärmschutzwand zu bauen.