Internet wird den Gang zum Amt überflüssig machen!

Veröffentlicht am 06.10.2017 in Bundespolitik

Für einen Portalverbund im Internet haben Bund und Länder haben am Donnerstag jetzt die Grundlage geschaffen. Damit sollen Bürger von zu Hause aus über einen einzigen Behördenzugang ihre Anträge stellen – gleichgültig welches Amt in der gesamten Bundesrepublik zuständig ist. Das ganze Projekt nennt sich Nationale E-Government Strategie (NEGS).

Noch ist es Zukunftsmusik: In wenigen Jahren soll es möglich sein, über ein einziges Internetportal Anträge für einen neuen Personalausweis oder auf Kindergeld zu stellen, egal welche Behörde in Bund, Land oder Kommune zuständig ist. Auf den Behördenbesuch per Mausklick oder per Sprachsteuerung haben Bund und Länder legten am Donnerstag 5.10.2017 die Grundlage geschaffen. „Der Gang zum Amt wird also noch seltener als bisher. Gerade für die ländlichen Räume mit den großen Entfernungen ist das ein wichtiger Schritt“, so Jörg Vogelsänger.

Andere Länder in der EU wie etwa Estland, Italien, Österreich machen es bereits seit Jahren vor. Die Bundesrepublik Deutschland mit ihren 16 Ländern tut sich seit Jahrzehnten schwer, ihre IT-Landschaft zu koordinieren. Unterschiedliche Rechner, Betriebssystem und Programme behindern solche Vorhaben wie ein gemeinsames Internetportal erheblich. Hinzu kommen unterschiedliche Ansichten über Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung.

Jetzt wurden die notwendigen Grundprinzipien für die technische Architektur bei einer Tagung des sogenannten IT-Planungsrates in Potsdam verabschiedet. Das teilte die Vorsitzende, Brandenburgs Innenstaatssekretärin Katrin Lange, mit. Bisherige Verwaltungsportale sollen dazu – unter Berücksichtigung der föderalen Strukturen – verknüpft werden. Bund und Länder hatten sich im IT-Planungsrat zusammengeschlossen, der Vorsitz liegt dieses Jahr im Land Brandenburg.

Nachholbedarf in Sachen IT

"Wir sind bei der Digitalisierung noch hinter Italien", erklärte Lange. Untersuchungen zufolge nutzten erst 45 Prozent der Menschen in Deutschland E-Government-Angebote, in Österreich seien es dagegen 74 Prozent. Hinzu kommt: Auch ältere Bürger haben inzwischen immer mehr Erfahrung mit den Computer daheim (Oder sie haben einen Enkel, der mit Notebook und PC umgehen kann).

 

 
 

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