IW-Ranking 2026: SPD-geführtes Brandenburg boomt

Veröffentlicht am 13.05.2026 in Wirtschaft

Der Landkreis München bleibt Spitzenreiter, Cottbus holt am stärksten auf. Seit dem Jahr 2016 ist Brandenburg das Aufsteiger-Bundesland – fast 80 Prozent der dortigen Regionen haben sich deutlich verbessert. Das zeigt das aktuelle Regionalranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Anlass, etwas genauer hinzuschauen.

Die Studienreihe des Wirtschaftsinstitutes vergleicht seit dem Jahr 2016 jedes zweite Jahr alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands anhand von Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität. Dieses Jahr heißt es: Keine Region habe sich in den vergangenen zwei Jahren so stark verbessert wie Cottbus. Die einstige Braunkohlestadt baue auf ihrer industriellen Basis und der einzigen Technischen Universität Brandenburgs auf – mit neuen Forschungseinrichtungen, einem ICE-Instandhaltungswerk und der Renaturierung des Tagebaus.

Auf Rang zwei im Dynamikranking liegt das holsteinische Neumünster, auf dem dritten Platz der Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz. 

Am schwächsten entwickelten sich der Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz (Rang 400), das thüringische Suhl (Rang 399) und Mainz (Rang 398), das unter dem schwindenden Erfolg von BioNTech leidet. AfD-Landkreis Sonneberg rutscht 111 Plätze ab. „Wir werden die Entwicklung von Zehdenick sehr genau beobachten.“ Das erklärt Kurt Fischer, Generalsekretär der SPD Brandenburg:

Die Mark ist Gewinner-Region

„Seit 2016 hat sich kein Bundesland besser entwickelt. Das zeigt das IW-Regionalranking 2026 sehr deutlich. Das ist auch eine Bestätigung für die beständige und erfolgreiche Arbeit unseres Ministerpräsidenten Dietmar Woidke. Stabilität und Verlässlichkeit zahlen sich am Ende aus. Brandenburg ist bei der Wirtschaftsdynamik eine Gewinner-Region. Dabei spielen sowohl die Landkreise in Berlin-Nähe eine Rolle, in denen die Entwicklung besonders positiv war.“

Fischer weiter: „Besonders hervorgehoben wird in der Studie auch Potsdam mit dem Hasso-Plattner-Institut, seinen Universitäten und Forschungsinstituten, die weithin abstrahlen und ein Grund für die gute wirtschaftliche Entwicklung in ganz Brandenburg sind. Mit Tesla und vielen anderen Investitionsprojekten in der Fläche des Landes hat es in Brandenburg gewaltige Industrieansiedlungen gegeben.“

Die allermeisten der Brandenburger Regionen (80%) hätten sich im Ranking in den vergangenen zehn Jahren um mindestens 25 Plätze nach oben entwickelt und stellten damit viele Landkreise und Städte im Westen in den Schatten. „Das ist eine beeindruckende Bilanz und Ergebnis der harten Arbeit und dem Fleiß von ganz vielen Brandenburgerinnen und Brandenburger. Darauf können wir in diesen Zeiten – gerade mit Blick auf die vielen Krisen auf der Welt – wirklich stolz sein!“

„Ganz anders sieht es übrigens für den AfD-geführten Landkreis Sonneberg aus. Hier hat der erste gewählte AfD-Landrat Sesselmann „ganze Arbeit geleistet“. In der Kategorie ‚Standortqualität‘ rutscht der Kreis von 2024 auf 2026 um unfassbare 111 Plätze auf Rang 371 ab.Bei der Standortqualität erhebt das Institut dabei Faktoren aus Wirtschaft, Steuerkraft, Arbeitsmarkt und Lebensqualität.“

Hier habe der AfD-Landrat im Wahlkampf noch eine goldene Zukunft versprochen und ist jetzt als Amtsinhaber nun für alle sichtbar dabei den Standort an die Wand zu fahren. Abstieg für Deutschland in Reinform. Katastrophale Zahlen für eine schlechte Arbeit. Offensichtlich könne die AfD sehr gut destruktiv einfach gegen alles sein und Katastrophen an die Wand malen, aber eben nicht konstruktive Verwaltungsarbeit leisten.

Fischer: „Am Ende braucht das Amt des Bürgermeisters oder des Landrates vor allem auch ordentliches Handwerk und harte Arbeit.“

AfD sorgt für Abstieg

Die SPD Brandenburg werde deshalb sehr genau darauf achten, wie schnell und ob Herr Stadtkewitz in Zehdenick seine Wahlversprechen hält, mehr Wohnraum schafft, Gewerbeflächen entwickelt, die Verwaltung als Dienstleister ausbaut, transparente Entscheidungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern fällt, Ortsteile und Innenstadt belebt und die junge Generation durch neue Freizeitangebote und ein aktives Vereinsleben zum Bleiben bewegt. Fischer: „So hat er es versprochen. Und daran wird er sich messen lassen müssen. Zehdenick hätte es nach den letzten Jahren mehr als verdient.“

 

 
 

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