Neuzeller Niederung: Deich verlegt und neu gebaut

Veröffentlicht am 19.06.2017 in Umwelt

Mit dem ersten Spatenstich für das Baulos 51 gaben heute Umweltminister Jörg Vogelsänger und Vertreter des Landkreises Oder-Spree den Startschuss zur „Ertüchtigung“ des siebten und letzten Abschnitts des Oder-Hauptdeichs zwischen Ratzdorf und Eisenhüttenstadt. „Damit bringen wir die 2007 begonnene Sanierung des Oderdeichs in der Neuzeller Niederung auf die Zielgerade“, erklärte Jörg Vogelsänger. „Wenn das Vorhaben im Jahr 2020 in Gänze abgeschlossen ist, schützen der neue Deich und die entstandenen Überflutungsräumen vor einem Jahrhundert-Hochwasser.“

Das 3,1 Kilometer lange Teilstück zwischen Neuzeller Waschhausweg bis Eisenhüttenstadt ist das letzte Drittel des bei den letzten großen Hochwassern stark belasteten Oderdeichs. Die in den Jahren 1997 und 2010 entstandenen Schäden wurden damals nur provisorisch beseitigt.

Die Hauptdeichlinie wurde seit 2007 bereits in mehreren Bauabschnitten der Neuzeller Niederung verstärkt. Die Deichrückverlegung am Baulos 51 schafft jetzt nach zwei fertiggestellten Rückverlegungen bei Ratzdorf und Wellmitz 50 Hektar zusätzliche Überschwemmungsflächen. Dabei wird die Deichtrasse hinter den Auwald verlegt und zugleich eine Engstelle beseitigt.
 

Der rund zehn Kilometer lange Hauptdeich schützt nach Fertigstellung des letzten Abschnitts neben Orten wie Ratzdorf, Wellmitz, Neuzelle und Lawitz auch 1.900 Hektar Äcker und Wiesen, vor allem der Agrargenossenschaft Neuzelle sowie über 1.000 Kleingartenparzellen, vor einem erneuten Extrem-Hochwasser. In den nächsten zehn Jahren wird außerdem ein Flutungspolder entstehen, mit dem ein Hochwasserscheitel gekappt werden kann.

Mit der Umsetzung des Bauvorhabens mit einem Finanzumfang von acht Millionen Euro ist die Willi Meyer Bauunternehmen GmbH aus Falkensee  beauftragt. Im Jahre 2017 wird zuerst ein neuer, viereinhalb Meter hoher Deich hinter dem Auwald errichtet. Ab dem Frühjahr 2018 wird der alte Deich zurück verlegt und verstärkt mit dem abgetragenen Material die neue Hochwasserschutzanlage.

Danach werden ein Deichverteidigungsweg errichtet, Rasen aus einheimischem Saatgut angelegt, Deichrampen und sechs Ausweichstellen sowie Bibergitter zum Schutz vor Wühltieren eingesetzt.

 
 

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