Mit attraktiven Fördersätzen soll der biologischer Anbau von Getreide und Gemüse für Neueinsteiger weiter erleichtert werden! Die Bilanz in Sachen Öko kann sich in Brandenburg bereits sehen lassen.
Mit attraktiven Fördersätzen soll der biologischer Anbau von Getreide und Gemüse für Neueinsteiger weiter erleichtert werden! Die Bilanz in Sachen Öko kann sich in Brandenburg bereits sehen lassen.
„Brandenburg gehört seit Jahren zur Spitze in diesem Bereich, gemeinsam mit Hessen und Schleswig-Holstein“, so Agrar-Minister Jörg Vogelsänger: „Der ökologische Landbau leistet einen erheblichen Beitrag zur Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der mit der Landwirtschaft verbundenen Ökosysteme".
Steigende Wachstumszahlen zeigten das Potenzial der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Doch der Erfolg müsse deutlicher nach aussen getragen werden. "Nach wie vor mangelt es in der Region an Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen, um den steigenden Anteil Brandenburger Bio-Rohstoffe auch als verarbeitete Produkte im Lebensmittelregal sichtbarer werden zu lassen“, so Vogelsänger. Um die Lücke zu füllen, seien vor allem Industrie, Ernährungshandwerk und Handel gefragt.
Agrarminister Vogelsänger stellte auch die aktuelle Flächenentwicklung im ökologischen Landbau in Brandenburg vor. Standen am Ende der abgelaufenen Förderperiode 113.000 Hektar Flächen im Ökolandbau, hat Brandenburg durch die verbesserten Förderansätze in der neuen Förderperiode bereits erreicht, dass weitere 13.000 Hektar – demzufolge nunmehr landesweit insgesamt 126.000 Hektar - bewirtschaftet werden. Der durchschnittliche Öko-Betrieb in Brandenburg verfügt über 198 Hektar.
In der aktuellen siebenjährigen EU-Förderperiode werden Bio-Betriebe mit 178 Millionen Euro aus Mitteln der dem europäischen Agrarfonds ELER sowie aus Landes- und Bundesmitteln unterstützt. In der abgelaufenen Förderperiode standen hierfür 115 Millionen Euro zur Verfügung. Im Durchschnitt ergibt dies für jeden Hektar im ökologischen Landbau eine Prämie in Höhe von 210 Euro. Für Grünland und Ackerland gibt es eine einheitliche Prämie. Der Fördersätze für Gemüse und Dauerkulturen sind wesentlich erhöht worden.
Der Grund: Die Umstellung attraktiver zu machen. Außerdem sollen die Ökobetriebe im Land stabilisiert werden, wozu auch der bessere Zugang zur Ökoförderung, insbesondere in NATURA 2000-Gebieten, gehört. War im Jahre 2005 noch ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Bio-Betrieben in der Uckermark und in Dahme-Spreewald festzustellen, so haben bis 2013 die anderen Landkreise aufgeholt. Den höchsten Zuwachs hatte der Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Hier hat sich die Anzahl der Unternehmen nahezu verdoppelt.
Die geförderte Öko-Ackerfläche 2013 betrug landesweit 79.200 Hektar und entspricht damit einem Anteil von 7,66 Prozent der gesamten Ackerfläche in Brandenburg. Bezogen auf Ackerland hat die Uckermark den höchsten Anteil im ökologischen Landbau, gefolgt von Dahme-Spreewald. Den größten Zuwachs an ökologisch bewirtschafteter Ackerfläche zeigt im Zeitraum von 2005 bis 2013 der Landkreis Prignitz. Dort stieg die Öko-Ackerfläche von 3.200 auf 4.600 Hektar.
Im Jahre 2013 bewirtschafteten Landwirte im Land 11,6 Prozent aller Grünlandflächen nach den Regeln des ökologischen Anbaus. Der höchste Anteil ökologischen Dauergrünlands wird mit 6.500 Hektar im Landkreis Dahme-Spreewald gemessen. Ohne die Stadt Cottbus ist der Landkreis Dahme-Spreewald mit einem Anteil von 31 Prozent Ökogrünland Spitzenreiter in Brandenburg. Gefolgt von Oberspreewald-Lausitz und Oder-Spree. Den größten Zuwachs von 2005 bis 2013 verzeichnete der Landkreis Oberhavel von 1.200 auf 2.200 Hektar.
Der Anteil der nach ökologischen Bedingungen bewirtschafteten Gemüsefläche an der Gesamtgemüsefläche in Brandenburg hat sich von 3,42 Prozent 2005 auf 6,93 Prozent im Jahr 2013 erhöht. Im Land wird 2015 auf rund 770 Hektar Bio-Gemüse angebaut. Die Fläche hat sich von 236 Hektar im Jahr 2005 auf 478 Hektar im Jahr 2013 verdoppelt und gemessen an den aktuellen Zahlen für 2015 sogar verdreifacht. Den größten Anteil 2013 hat hier der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit rund 43 Prozent, gefolgt von Dahme-Spreewald.
In Brandenburg werden derzeit bei Dauerkulturen (Baumschulen, Obstbaumanlagen, Strauchanlagen, Weihnachtsbaumplantagen außerhalb von Wäldern) 824 Hektar nach den Regeln des ökologischen Landbaus kultiviert. Der Zuwachs von 2005 bis 2015 betrug rund 280 Hektar. Hauptanbaugebiete sind Potsdam-Mittelmark, Oder-Spree und die Uckermark.
Landtagsbüro
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331/966 1330
Fax: 0331/966 1307
E-Mail: Joerg.Vogelsaenger@spd-fraktion.brandenburg.de
Wahlkreisbüro Erkner
Für Sie geöffnet
Montag: 13:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag: 9:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr
Dr.-Hans-Lebach-Str. 1a
15537 Erkner
Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66
E-Mail: wk@JoergVogelsaenger.de
Wahlkreisbüro Neuenhagen
Für Sie geöffnet
Dienstag 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 14:00 - 18:00 Uhr
Freitag 9:00 - 12:00 Uhr
Ernst-Thälmann-Str. 32a
15366 Neuenhagen
Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66
Bitte verabreden Sie rechtzeitig
einen Termin mit Ihrem
Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger

13.06.2026, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr Fußball Herren, Landesliga Süd Brandenburg
Bitte beachten Sie den aktuellen Anpfiff eines Spiels
FV Erkner 1920 – VfB Tr …
17.06.2026, 10:00 Uhr - 19.06.2026, 18:00 Uhr Plenum des Brandenburger Landtages
Die Plenar-Tage sind vorläufig eingeplant, außerplanmäßige Sitzungen sowie Änderungen gibt der Landtag ku …
24.06.2026, 17:30 Uhr - 22:00 Uhr Kreistag „Oder-Spree“
SPD Oder-Spree
SPD Märkisch Oderland
SPD Erkner
SPD Grünheide
SPD Hoppegarten & Neuenhagen
SPD Schöneiche
SPD Woltersdorf
07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de