Papagalli: Asyl für Aras und Kakadus

Veröffentlicht am 04.09.2018 in Allgemein

Die erste Papageien-Schutzstation Brandenburgs ist eröffnet. Nach vier Jahren Bauzeit in Kloster Lehnin stehen jetzt auf einem Hektar Volieren und Schutzhäuser für beschlagnahmte oder verwaiste exotischen Vögel. Bereits 70 Papageien aus 15 Arten flattern
in der einzigartigen Auffangstelle.
Jörg Vogelsänger hat Geld aus Lottomitteln mitgebracht und sich

die Anlage angeschaut.
(Alle Fotos: KUBUS gGmbH)

Die 49-jährige Bauingenieurin Kathrin Klaßen sowie ihr Mann Siegfried arbeiteten vier Jahren an ihrer Schutzstation "Papagalli": 29 Außenvolieren aus bissfestem Spezialdraht und 27 Schutzhäuser stehen inmitten eines Kiefernhains am Rand des Dorfes Rädel bei Lehnin (Potsdam-Mittelmark) auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück.

Blau- und Gelbstirn-Amazonen, weiße und rosa Kakadus und sogar seltene blau-gefiederte Hyazinth-Aras leben bereits in den Volieren. Rund 900.000 Euro stecken in dem Projekt, teilweise als Kredite. Die private Initiative der Papageien-Freunde wurde auch mit 55.000 Euro aus Lottomitteln gefördert und ist künftig Anlaufstelle für Veterinärämter von Brandenburg.

Mit dabei KUBUS, seit mehr als 25 Jahren als engagiertes soziales Unternehmen für Projekte in Berlin und Brandenburg bekannt. Das Ziel: Verbesserung der urbanen, kulturellen und sozialen Infrastruktur. Dazu das Engagement im Tierschutz und hier insbesondere der Papageienschutz.

Papageien sind kein Spielzeug

  • Wussten Sie, dass in Deutschland über 1 Million Papageien und Großsittiche in privaten Haushalten gehalten werden?

  • Die Herkunft der Vögel muss klar sein. Sie müssen einer Zucht entstammen.

  • Papageien müssen artgerecht gehalten werden. Es gibt eine Meldepflicht – zuständig dafür sind die Unteren Naturschutzbehörden.

  • Volieren und Käfige für Papageien müssen strengen Vorgaben genügen, um den Tieren ein artgerechtes Umfeld zu bieten.

Offizielle Asylstation

Die neue Papageien-Auffangstation arbeitet offiziell mit den Landes- und Regionalbehörden zusammen. Tierschutzeinrichtungen nehmen in der Regel solche Vögel nicht auf. Jetzt haben Veterinärämter und Naturschutzbehörden hier die Möglichkeit, Vögel abzugeben. Das Projekt ist auf Spender und Sponsoren angewiesen. Auch Patenschaften für einzelne Papageien sind möglich, der Spender soll sein Paten-Tier dann auch online beobachten können. Kitas und Schulkassen sind nach Anmeldung willkommen.

Auffangstation flügge:
Jörg Vogelsänger heisst feierlich 
Pappagalis Flagge zur Eröffnung des  Brandenburger Papageien-Asyls. 

 
 

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