Wildschäden im Wald: Mensch pflanzt – Tier futtert weg

Veröffentlicht am 04.09.2018 in Umwelt

Die ersten Ergebnisse zur Ermittlung des Wildverbisses liegen für die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Oberhavel vor. Das Ziel: Grundlagen für eine fachkundigen Beratung der Waldbesitzer schaffen.

Die Inventur zu „Verbiss und Schäle“ lokalisiert die Gebiete, in denen die natürliche Waldverjüngung durch Wildschäden gefährdet ist. Der Waldumbau und die angestrebte Vielfalt der Baumarten wird vor allem bei örtlich überhöhten Wildbeständen in Teilen Brandenburgs stark beeinträchtigt. Das zeigen die Ergebnisse der Inventur. Insbesondere Rehe und Hirsche (Rot- und Damwild) verursachen durch Abfressen der Bodenvegetation, durch Verbiss an jungen Bäumen sowie durch Schälen der Rinde, Fegen oder Schlagen mit den Geweihen, erhebliche Schäden an Bäumen.

„Eine natürliche Waldverjüngung mit vielfältigen Baumarten ist eine wichtige Voraussetzung für stabile Wälder sowie zur Erhaltung der Waldfunktionen“, sagt Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger. Die Inventur zu Verbiss und Schäle des Jahres 2017 soll die Waldeigentümer als Inhaber des Jagdrechts und teilweise auch als Jagdausübungsberechtigte gezielt informieren. Entsprechend der Ziele für ihren Wald sollen die Waldbesitzer im Rahmen ihrer waldbaulichen Tätigkeiten aus den Erkenntnissen über Maßnahmen des Waldschutzes entscheiden.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB): Die Jagd ist deshalb gemäß Waldgesetz auf den Vorrang gesunder und artenreicher Waldbestände zur Sicherung der Waldfunktionen auszurichten. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis des Wildbestandes in den Wäldern. Die Brandenburger Forstbehörde führt jedes Jahr Inventuren zum Einfluss des Wildes auf die jungen Forstpflanzen durch.

 
 

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