Preussens Wasserwege: Ein Schatz mit Zukunftsaussichten

Veröffentlicht am 30.06.2014 in Wirtschaft
Sonnenuntergang am Scharmützelsee
Urlauber-Paradies: Für Familien und Individualisten

Brandenburg besitzt einen Schatz, der noch im Verborgenen ruht: Es sind schiffbaren Kanäle, Seen und Flüsse südöstlich von Berlin bis hin zum Spreewald, zu Oder und Neiße. Die Märkische Umfahrt auf Spree, Dahme, Spree- Oder- Wasserstraße und Spree- Dahme - Umflutkanal mit den Abzweigen nach Rüdersdorf, Eisenhüttenstadt, Berlin, in den Spreewald, zum Teupitzer-, Mellen- und zum Scharmützelsee.

 

Früher waren sie einmal die Wirtschaftsadern des preußischen Staates. Fast alle Schwertransporte in die Haupt- und Residenzstaat Berlin führten über die Wasserwege, ehe diese von Schiene und dann Strasse ersetzt wurden. Schätze werden im Allgemeinen gehoben, dieser muss nur vernünftig erschlossen werden: Das System könnte ein einzigartiges Revier für Wasserwanderer werden Hier sind allerdings noch etliche Lücken zu schließen, zum Beispiel das Hebewerk bei Märkisch Buchholz. Dann wird das Feriengebiet Brandenburg seine Spitzenposition, die es in den letzten 25 Jahren errungen hat, auch halten können. „Das Hebewerk wäre eine Investition von der viele profitieren würden, nicht nur Märkisch Buchholz. Deshalb sollten alle Angebote in der neuen EU-Förderperiode geprüft werden“, so Jörg Vogelsänger: „Dann wäre eine großartige Wasserrundreise vom Erkneraner Seengebiet über Fürstenwalde, Beeskow, Königs Wusterhausen zurück nach Erkner möglich.“

Die Gäste kommen aus gutem Grund nach Brandenburg: Mehr als tausend Kilometer Radwege laden inzwischen ein. Beliebt sind die Radwanderrouten mit den vier Sternen: Oder – Neiße- Radweg (bundesweit am dritthäufigsten befahren), Spreeradweg, Oder – Spree Tour und der Oderbruchbahnradweg. Seit 1996 haben der Landkreis Oder – Spree, Kommunen und das Land aus dem Nichts dieses Radwegenetz ausgebaut. Wanderer zu Fuß entdecken zunehmend den 66-Seenwanderweg rund um Berlin und den Schlaubetal Rundwanderweg.

Ein besonderes Ausflugsziel sind unsere märkischen Kleinstädte. Die Stadtsanierung von Müllrose wurde mit über Millionen Euro Fördermittel angeschoben. Das Ergebnis muss man einfach gesehen haben. Gleich drei Burgen kann man besichtigen: Friedland/Niederlausitz, Beeskow und Storkow. Der Wiederaufbau der Burg Storkow wurde übrigens aus ländlicher Entwicklung und Städtebauförderung unterstützt, ein tolles Wahrzeichen einer Stadt mit über 800 Jahre Geschichte. Beeskow gehört zu den Städten mit historischen Stadtkern und ist immer eine Reise wert. Über 38 Millionen Euro Bundes und Landesmittel der Städteförderung sind von 1991 bis 2013 nach Beeskow geflossen, gut angelegtes Geld. Friedland gehört zu den kleinsten Städten in Brandenburg. Die Burg mit Gastronomie wurde ebenfalls mit Mitteln aus der ländlichen Entwicklung gefördert.

Brandenburg ist Reiseland geworden. Fast nebenbei. Übrigens kein Widerspruch zur Industrie in Eisenhüttenstadt und Frankfurt/Oder. Auch nicht zur Landwirtschaft und deren Verarbeitungsbetrieben. „Die Landwirtschaft bleibt ein unverzichtbares Rückrad im ländlichen Raum“, erklärt Jörg Vogelsänger. „Allein in den Jahren von 2010 bis 2014 ist die Beschäftigtenzahl in der Brandenburgischen Landwirtschaft um acht Prozent auf 39.40 0 Mitarbeiter gestiegen. Die Das Wirtschaftspotential im Bereich Tourismus sind längst noch nicht ausgeschöpft. Wir bleiben am Ball Landwirtschaft und Tourismus sind gemeinsam Zukunft für den ländlichen Raum.“

Die erfolgreichste Urlaubsregion im Land übrigens: Das Seenland Oder – Spree mit den Landkreisen Märkisch- Oderland und Oder – Spree. Aus Ferienheimen von FDGB oder den Parteien, Gästehäusern von Kombinaten und Regierung, verwahrlosten Herrenhäusern, alten Höfen und auf der grünen Wiese entstanden 224 Hotels und Herbergen mit insgesamt 14.179 Betten. Hinzu kommen unzählige kleine Pensionen und Ferienwohnungen. Im Jahre 2013 wurden 2.059.134 Übernachtungen gezählt. Macht 18 Prozent aller Übernachtungen in Brandenburg. Hinzu kommen weitere Übernachtungen in kleinen Pensionen und Ferienwohnungen bis zu 9 Betten in der Größenordnung von 600.000, die nicht statistisch erfasst werden. Ein Wirtschaftszweig, der nicht auf Massentourismus sondern auf Individualität setzt.

 

 
 

Für Sie vor Ort

Landtagsbüro
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331/966 1330
Fax: 0331/966 1307
E-Mail: Joerg.Vogelsaenger@spd-fraktion.brandenburg.de
Wahlkreisbüro Erkner
Für Sie geöffnet

Montag: 13:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag: 9:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr

Dr.-Hans-Lebach-Str. 1a
15537 Erkner
Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66
E-Mail: wk@JoergVogelsaenger.de
Wahlkreisbüro Neuenhagen
Für Sie geöffnet
Dienstag    14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch   14:00 - 18:00 Uhr
Freitag          9:00 - 12:00 Uhr

Ernst-Thälmann-Str. 32a
15366 Neuenhagen
Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66

Bitte verabreden Sie rechtzeitig
einen Termin mit Ihrem
Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger

Wo ist was los?

Alle Termine öffnen.

25.10.2026, 02:00 Uhr - 03:00 Uhr Zeitumstellung
In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, wird uns wieder eine Stunde "geschenkt". Dann werden die Uhren von 3 au …

07.11.2026, 13:00 Uhr - 14:45 Uhr Heimspiel FV Erkner, Landesliga Süd Brandenburg
FV Erkner – 1.FC Guben

09.11.2026 - 09.11.2026 Schicksalstag
9. November 1848 9. Novemb …

Alle Termine

Koalitionsvertrag SPD CDU

Verantworung für Brandenburg

Nachrichten

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de