RE-1: Die Verbindung für den Großraum Berlin

Veröffentlicht am 18.06.2014 in Verkehr

RE1: Verkehrsachse für ein Ballungsgebiet und die Region

Der Regional Express 1, kurz RE1 prägt seit 20 Jahren den Öffentlichen Verkehr in der Region. Eine Erfolgsgeschichte

Büroangestellte dösen auf dem Weg zur Arbeit am Alex. Radler in voller Montur quetschen sich mit ihren Rädern durch den Berufsverkehr. Jugendliche schnattern auf dem Weg nach Hause. Nachbarn aus Polen sitzen nach dem Shopping im Berlin mit dicken Kaufhaustüten auf dem Weg nach Frankfurt/Oder und dann weiter.

Es ist eine bunte Mischung aus Auszubildenden, Familien, Pendlern und Reisenden, die sich jeden Tag zwischen Brandenburg, Berlin und Frankfurt/Oder bewegt. 45.000 Fahrgäste sind es heute täglich. Macht über 16 mio Passagiere pro Jahr.

Der RE1 ist damit die Verbindung für den Großraum Berlin. Man schrieb das Jahr fünf nach der Wende, also 1994, als der erste Nahverkehrszug mit dem Namen Regionalexpress 1 (RE1) von Frankfurt (Oder) über Fürstenwalde nach Berlin-Ostbahnhof rollte. In diesem Jahr waren es gerade 4.000 Nutzer täglich. Es gab auch keine weiteren Zwischenstationen.

Der Erkneraner Bürgermeister Joachim Schulze forderte einen Halt des Zuges in seiner Stadt. Gemeinsam mit dem damaligen Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger. Es dauerte noch zwei Jahre, ehe der erste RE1 auch am Bahnhof in Erkner stoppte. Noch donnerte eine E-Lok mit alten DR-Wagen über die alten, verschlissenen Schienen.

Erst im Jahre 1998 kamen die modernen Doppelstockwagen, bis heute die erfolgreiche Entwicklung der Deutschen Reichsbahn vor der Wende. Die Doppelstockzüge fahren in zwischen fast überall in Deutschland.

Beim RE1 ging es Schlag auf Schlag: Im Jahr 2000 kam der Halbstundentakt zwischen Frankfurt (Oder) und Brandenburg (Havel). Im Jahr 2004 waren es schon 37.000 Reisende täglich.

Grund genug kräftig zu investieren: Schienen wurden neu verlegt. Die Bahnhöfe Fürstenwalde und Erkner sind umfassend saniert und neu gestaltet. Viele neue Bahnsteige an kleineren Zugangsstellen sind barrierefrei entstanden. Zudem ist im Umfeld vom Bahnhof Eisenhüttenstadt einiges erreicht worden. Jedoch muss der Bahnhof insgesamt erneuert werden.

Für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben sich die Brandenburger Sozialdemokraten immer eingesetzt und sie werden es auch weiterhin tun. Jörg Vogelsänger: „Mit einem Investitionsprogramm werden wir das Reisen auf der Kurzstrecke noch attraktiver machen“. Das garantiere, dass die Menschen in der Region für Freizeit und Beruf mobil sein können.

„Der RE-1 ist die wichtigste Expresslinie im Osten Deutschlands und bleibt das Herzstück für die schnellste Verbindung im Großraum Berlin. Deshalb wird hier weiter investiert“, so Vogelsänger.

 
 

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