Stadt-Umland-Wettbewerb in Brandenburg: Geld fürs Landleben

Veröffentlicht am 27.08.2016 in Allgemein

Der Schulergänzungsbau in Müllrose (rund 1,3 Millionen Euro) im Landkreis Oder-Spree sowie die Neugestaltung des Busplatzes in Döbern (rund 160.000 Euro) im Landkreis Spree-Neiße sind zwei Beispiele für die Förderung von Projekten in der ländlichen Region. Ebenso bereits bewilligte Investitionsvorhaben aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb wie etwa die Modernisierung der Turnhalle in Altzeschdorf (Landkreis Märkisch-Oderland)) mit rund 792.000 Euro Fördermitteln, der Umbau der Grundschule in Crinitz, wofür rund 76.000 Euro Fördermittel veranschlagt sind oder die Gestaltung des Gutsparks in Buchow-Karpzow (rund 167.000 Euro) im Havelland.

„Bessere Lernbedingungen in den Schulen, mehr Möglichkeiten zur sportlichen und kulturellen Betätigung in der Freizeit, Mobilität und Dienstleistungen für die auf dem Lande lebenden Menschen sind mir besonders wichtig. Das sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes, die sich auszahlen werden“, erklärte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger dazu.

Im Ergebnis des Stadt-Umland-Wettbewerbes (SUW) wurden für Brandenburg zahlreiche integrierte Entwicklungskonzepte bestätigt. Insbesondere investive Maßnahmen und Projekte werden mit 213 Millionen EU-Fördermitteln unterstützt. 60 Millionen Euro davon kommen aus dem Programm zur ländlichen Entwicklung (ELER). „Kommunale Partnerschaften, eine enge Abstimmung bei Investitionen, die Stärkung der kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten und die frühzeitige Beteiligung der Menschen in den Regionen sind wichtige Aspekte bei der erfolgreichen Umsetzung der Vorhaben“, betont Jörg Vogelsänger.

Im Ergebnis eines Wettbewerbs um die besten Stadt-Umland-Entwicklungskonzepte wurden vom Agrar- und Umweltministerium jetzt erste Vorhaben bewilligt. Neben der bereits laufenden Umsetzung dieser Projekte findet gegenwärtig die Abstimmung und Prioritätensetzung zu den Investitionen in Verantwortung der beteiligten Kommunen statt. Die Regionen der ländlichen Entwicklung wirken dabei aktiv mit.

 
 

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