Udo Wernitz: „Wir haben starken und verläßlichen Nachbarn“

Veröffentlicht am 13.08.2022 in Landespolitik

„Wir haben starke Nachbarn.“ Zu dieser Aussage kommt Udo Wernitz, Europasprecher der SPD-Landtagsfraktion, nach einem Austausch mit polnischen Partnern in Poznan, der Hauptstadt der Woiwodschaft Wielkopolskie im Herzen Polens. Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten und Mitgliedern des Europa-Ausschusses Jörg Vogelsänger und Johannes Funke war Udo Wernitz zu Gesprächen nach Poznan gereist.

Auf dem Programm standen Treffen mit dem Vizemarschall der Woiwodschaft, Wojciech Jankowiak, dem zweiten Bürgermeister der Stadt Poznan, Mariusz Wisniewski, und der Geschäftsführung der Messegesellschaft MTP. Der Austausch war in Kooperation mit den Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg, der Bildungs- und Begegnungsstätte Schloss Trebnitz, organisiert worden.

Udo Wernitz (Bild rechts): Die Gespräche mit den polnischen Partnern haben bestätigt, dass die langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen für beide Seiten von hohem Nutzen sind. Die wirtschaftlich starke Region Poznan hat sich inzwischen zu einem internationalen Anziehungspunkt für Unternehmen, Studenten und Touristen entwickelt. In den Gesprächen zeigte sich zudem, dass viele aktuelle Herausforderungen ähnlich gelagert sind. Fragen zu den Folgen des Ukrainekrieges und der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen, zur Energieversorgung und -sicherheit oder zur Bewältigung der Corona-Pandemie unterscheiden sich kaum von der Situation im Land Brandenburg. Letztlich ist festzuhalten, dass das Engagement der Verantwortlichen von Schloss Trebnitz einen wichtigen Beitrag leistet, um die Menschen aus Polen und Brandenburg und darüber hinaus zusammenbringen. Das zahlt sich langfristig aus.

Jörg Vogelsänger (Mitte): Die Entwicklung der Metropolregion Poznan mit über einer Million Einwohnern ist beeindruckend. Zahlreiche Unternehmen bauen ihre Position aus. Ein Arbeitslosenquote von unter zwei Prozent ist ein deutlicher Beleg für einen langanhaltenden Aufwärtstrend. Der weitere Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur, insbesondere auf der Schiene ist für uns eine wichtige strategische Frage. Der Eurocity von Warszawa über Poznan und Frankfurt an der Oder nach Berlin ist ein überaus wichtiges Fundament des europäischen Zusammenwachsens. Gemeinsam wollen wir uns für den weiteren Ausbau dieser Zugverbindung einsetzen. Das betrifft auch den Regionalverkehr. Eine Vision ist der Regional Express der Linie 1 von Magdeburg über Potsdam und Berlin nach Poznan. 

Johannes Funke (links): Herausragend ist die Sanierung der Innenstadt Poznans vorangeschritten. Vor dem Hintergrund der gemeinsamen und teils schwer belasteten Geschichte, können wir unseren polnischen Partnern nur dankbar sein, dass die Historie so authentisch bewahrt wird. Hinzu kommt, dass durch die Ansiedlung vieler Unternehmen aus Deutschland die deutsche Sprache -  neben der englischen Sprache - einen hohen Stellenwert im Arbeitsalltag vieler Menschen hat. 

 
 

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