„Uns eint die gemeinsame „Vision Zero“, denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel“, sagte der alte und neue Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg , Jörg Vogelsänger bei seiner Wiederwahl auf der Jahreshauptversammlung in Berkholz-Rehbrücke.
Es sei ein mühsames Ziel, dass es zu erreichen gelte. Die langfristig sinkenden Zahlen an Verkehrsopfern auf Bundesautobahnen, Landstraßen und in den Städten bewiesen jedoch die Richtigkeit der Vorstellung. Für die Verkehrswacht Brandenburg wies er auf einige Vorhaben hin, die durchaus ihren Beitrag leisten:
- Denn es gilt bereits mit der Verkehrssicherheitsarbeit in den Kitas anzufangen. Hier haben im Jahr 2025 die örtlichen Verkehrswachten mit vielen Partnern wieder wichtige Arbeit geleistet.
- Der Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ sei stets ein voller Erfolg. Diese und weitere traditionelle Aktionen und Veranstaltungen werden wir fortsetzen.
- Natürlich muss die Verkehrssicherheitsarbeit bis ins hohe Alter gehen. Deshalb gilt es, die Angebote für Seniorinnen und Senioren auszubauen. Die erhöhten Unfallzahlen in dieser Altersgruppe sind ein Warnsignal.
"Große Änderungen kommen auf uns zu!" So Vogelsänger. Das Thema autonomes Fahren werde in den nächsten Jahren an Dynamik gewinnen und sei damit auch ein Thema für die Verkehrssicherheit.“ Ebenso auch das Vorhaben des Bundesministers Patrik Schnieder zur Reform des Rechts der Fahrerlaubnis.
Vogelsänger für weitere 4 Jahre gewählt
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen. In den 15 örtlichen Brandenburger Verkehrswachten wird ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit geleistet. Im Jahr 2025 waren es über 52.000 Stunden. Natürlich braucht es hierfür auch Unterstützung mit Landes- und Bundesmitteln. Hierfür will ich mich weiter mit dem neu gewählten Vorstand einsetzen.
Gleichzeitig gilt es die gute und vertrauensvolle Arbeit mit den Vertretern von Verbänden, der Deutschen Verkehrswacht und den zuständigen Ministerien fortzusetzen".