Wahlkampfwochenende 16. bis 18. August: Plakate kleben, zuhören, mitmachen

Veröffentlicht am 18.08.2014 in Wahlen

Ausfahrt mit dem Lanz Bulldog: Jörg Vogelsänger mit Fahrzeug-Eigner Ulrich Mühe aus Gorgast (r.)

Mit seinem Kollegen Detlef Baer klebte Jörg Vogelsänger mit seinem Wahlkampfteam hunderte von Plakaten. Die Imker Brandenburgs schilderten dem Landwirtschaftsminister ihre Probleme. Auf dem Dorffest von Gosen-Neu Zittau ging es um fehlende Radwege. Zu guter Letzt war noch eine Fahrt auf einem Lanz Bulldog drin. Wahlkampf-Wochenende eben.

Gespräch mit Imkern im Erkneraner Löcknitz-Idylle

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Jutta Lieske besuchten Imker aus Wriezen den Brandenburger Landtag. Auf der Rückreise machten die Imker mit der Landtagskandidatin (Wahlkreis 33, Märkisch-Oderland III ) Zwischenstopp in Erkner, der Heimatstadt des Brandenburger Landwirtschaftsministers Jörg Vogelsänger.

Es war eine angeregte Diskussion zur Bedeutung der Bienenhaltung im Land Brandenburg. Derzeit gibt es etwa 35.000 Bienenvölker bei ca. 3.000 Imkern. Für uns alle unverzichtbar. Das Durchschnittsalter in der Imkerschaft immer noch relativ hoch.

In den Neunziger Jahren waren die Bestände in Brandenburg eingebrochen. Etliche ältere Imker gaben auf. Jüngere Leute, die die Bienenhaltung von Eltern und Großeltern hätten übernehmen können, zogen der Arbeit in den Westen nach. Diese Entwicklung wurde aufgehalten und zum Teil umgekehrt. Deshalb sagte Minister Vogelsänger zu, die Unterstützung für die Jungimker fortzusetzen.

Brandenburg ist auch wissenschaftlicher Standort für die Bienenzucht. Damit bekennt das Land sich ausdrücklich zur Projekt gebundenen Förderung des Länderinstituts für Bienenkunde in Hohen Neuendorf, einem der wichtigsten Einrichtungen in diesem Fachgebiet in Deutschland. Zudem unterstützt das Land vor allem über pro agro e. V. auch den Absatz heimischer Honigprodukte.

Gute Stimmung in Gosen – Neu Zittau

Das 5. Dorffest fand diesmal vom 15.bis 17.August in Neu Zittau statt. Im Festzelt und auf dem Festplatz war wie immer viel los. Wie auch im letzten Jahr in Gosen kamen Minister Jörg Vogelsänger und Amtsdirektor Joachim Schröder zur Eröffnung. Mit dabei auch Klaus Ness, SPD Fraktionsvorsitzender im Brandenburger Landtag (Landtagskandidat Wahlkreis 27 - Dahme-Spreewald II / Oder-Spree I)

Der neugewählte Bürgermeister von Gosen-Neu Zittau, Thomas Schwedowski war so richtig stolz auf die Organisatoren, die ein Riesenprogramm auf die Beine gestellt hatten. Es wurde, wie immer, bis in die Nacht gefeiert.

Natürlich nutzte der Bürgermeister die Anwesenheit von Minister Jörg Vogelsänger. Der fehlende Radweg zwischen Neu Zittau und Wernsdorf ist eine der letzten Lücken in der Erkneraner Region. Der Minister sagte eine Förderung für den Bau für die Gemeinde Gosen-Neu Zittau und die Stadt Königs Wusterhausen fest zu.

Ein Klassiker: Das Ostbrandenburgische Bulldogtreffen

Wer auf einen Lanz Bulldog klettert, bekommt glänzende Augen. Das Tuckern des Einzylinder-Diesel steigert sich. Der Trecker schüttelt sich kurz, Gang rein. Dann geht es los. Jörg Vogelsänger hatte glänzende Augen und strahlte übers ganze Gesicht.

Der Aufmarsch der Trecker-Fans war gewaltig: In Friedrichsaue, einem Ortsteil der Gemeinde Zechin leben knapp 200 Einwohner. Zum Treffen kamen über 200 Traktoren und einige tausend Besucher. Unter den Gästen: Landtagspräsident Gunter Fritsch und Agrarminister Jörg Vogelsänger. Diesen hatte die Bulldogfreunde und die Landtagsabgeordnete Jutta Lieske nach Friedrichsaue eingeladen.

Bereits zum 9. Mal zog das Bulldogtreffen Fans alter Traktoren fast magisch an: Sie treffen sich alle zwei Jahre in Friedrichsaue im Oderbruch. Wie gesagt: vor allem um den Lanz Bulldog geht es, der seit 1921 bis 1957 das Bild der deutschen Landwirtschaft geprägt hat.

Wie auch beim Dorffest in Sophiental war der Minister bei der Ausfahrt der Traktoren persönlich mit dabei. Jetzt kann er die Liebe und Leidenschaft der Bulldogfreunde noch mehr nachvollziehen. Jörg Vogelsänger: „Lanz Bulldog muss man einfach gefahren haben!“ Sein Fahrzeug war im Übrigen einst in Rheinland Pfalz beim Weinbau im Einsatz. Da passt es doch gut, dass das Brandenburger Landwirtschaftsministerium auch für den Weinbau (16 Anbaugebiete – scherzhaft auch „Polarkreis des Weinanbaus“) zuständig ist.

 
 

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