Brandenburg 2018: Schulden weiter runter

Veröffentlicht am 26.09.2018 in Wirtschaft

Brandenburg hat immer weniger Schulden. Zum 3. Quartal 2018 lagen die Schulden des Landes um 7,9 Prozent niedriger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Gemeinden sank die Verschuldung um 3,4 Prozent. Ein guter vierter Platz im Bundesvergleich, wie es sich aus der jüngsten Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes ergibt. Die gute Wirtschaftslage machts möglich!

Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des zweiten Quartals 2018 mit 1 934,4 Milliarden Euro verschuldet. Dabei sank der Schuldenstand gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 % beziehungsweise 46,5 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Ende des ersten Quartals 2018 verringerte sich der Schuldenstand um 0,8 % beziehungsweise 14,7 Milliarden Euro. Zum nicht-öffentlichen Bereich zählen Kreditinstitute sowie der sonstige inländische Bereich (zum Beispiel private Unternehmen) und der sonstige ausländische Bereich. 

Der Schuldenabbau fand auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts statt. Die Verschuldung des Bundes sank gegenüber dem Ende des zweiten Quartals 2017 um 21,0 Milliarden Euro beziehungsweise 1,7 % auf 1 223,0 Milliarden Euro. Der Bund konnte seine aufgenommenen Kassenkredite um 9,9 Milliarden Euro (-34,7 %), seine Kredite um 1,4 Milliarden Euro (-3,4 %) und seine Wertpapierschulden um 9,6 Milliarden Euro (-0,8 %) abbauen. 

Einen stärkeren Rückgang wiesen die Länder auf, die zum Ende des zweiten Quartals 2018 mit 574,5 Milliarden Euro verschuldet waren. Dies entspricht einer Abnahme um 3,6 % beziehungsweise 21,4 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Hohe prozentuale Rückgänge gab es in Sachsen (-19,5 %), Baden-Württemberg (-15,9 %) und Bayern (-13,1 %). Es folgt Brandenburg (-7,9 %): 16.005 Milliarden Euro Schulden im 2. Quartal 2018 gegenüber 17.371 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

Der Schuldenstand der Gemeinden und Gemeindeverbände verringerte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,9 % (-4,1 Milliarden Euro) auf 136,5 Milliarden Euro. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg (+0,4 %) und des Saarlands (+0,2 %) haben die Gemeinden und Gemeindeverbände aller anderen Länder ihre Schuldenstände reduziert. Die prozentualen Rückgänge waren in Mecklenburg-Vorpommern (-10,1 %), Sachsen-Anhalt (-7,5 %), Sachsen (-7,1 %) und Thüringen (-6,9 %) besonders hoch, Brandenburg lag bei -3,4 %: 1.948 Milliarden Euro im 2. Quartal 2018 gegenüber 2.017 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

 
 

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