Brandenburgs Umweltministerium legte einen neuen Immissionsschutzbericht vor. Er gilt für den Zeitraum 2008 bis 2013. Die Bilanz: Die Schadstoffbelastung geht weiter zurück. Der ganze Bericht steht im Internet zur Verfügung. Hier einige Details
Brandenburgs Umweltministerium legte einen neuen Immissionsschutzbericht vor. Er gilt für den Zeitraum 2008 bis 2013. Die Bilanz: Die Schadstoffbelastung geht weiter zurück. Der ganze Bericht steht im Internet zur Verfügung. Hier einige Details
In den vergangenen fünf Jahren sind die Belastungen der Luft in fast allen Kategorien erneut gesunken. Insbesondere Investitionen der Unternehmen in neue Technologien und Filtertechniken haben diese Entwicklung bewirkt.
Obwohl die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge zugenommen hat, gingen die Kohlenwasserstoffemissionen um 32 Prozent deutlich zurück Die Stickoxidemissionen sanken um 30 Prozent und die motorbedingten Partikelemissionen um 18 Prozent. Verbrauchsärmere und alternative Antriebssysteme wirken sich aus.
Allein das Erdölverarbeitungswerk PCK Schwedt hat im Berichtszeitraum 1.670 Tonnen weniger Schwefeldioxid freigesetzt als im Vergleichszeitraum 2002 bis 2007.
Punktuell kommt es in Ballungsräumen immer noch zu Grenzwertüberschreitungen bei der Luftbelastung, regionale Unterschiede schwinden jedoch allmählich. Lag der „Luftverunreinigungsindex“ Ende des letzten Berichtszeitraums 2008 noch bei 0,44, so liegt er im aktuellen Berichtszeitraum bei etwa 0,37. (Der Index gilt als Kennzeichen für die Luftbelastung durch mehrere, gleichzeitig einwirkende Komponenten der Verunreinigung. Werte zwischen 0,25 und 0,50 werden einer mittleren Belastungsstufe zugeordnet.)
Probleme bei der Luftreinhaltung bleiben jedoch bestehen Urheber sind zunehmender LKW-Verkehr und in den letzten Jahren der Hausbrand. Vor allem in Privathaushalten wird wieder mit Holz geheizt. Langfristig dürfte das die Belastung mit Feinstaub wieder anheben.
„Die Entwicklung ist insgesamt positiv zu beurteilen. Die technische Entwicklung, aber auch strengere bundes- und europarechtliche Regelungen haben dazu beigetragen“, erklärte Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger. Dennoch gäbe es in Brandenburg immer noch Probleme mit Feinstaub, Stickoxiden und Lärm.
Der aktuelle Immissionsschutzbericht zieht Bilanz für den Zeitraum von 2008 bis 2013. Die Daten, Trends und Informationen bilden die Grundlage für Entscheidungen, die die Umweltpolitik in den nächsten Jahren in Brandenburg bestimmen. Der ganze Bericht: www.mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/immissionschutzbericht2008-2013.pdf
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