
Einst hieß es „Unser Dorf soll schöner werden“. Nach der Wende wurde das gesamtdeutsche „Unser Dorf hat Zukunft“ daraus. Bundesweit wurde auf der Grünen Woche gerade die 26. Kampagne eingeläutet. Was steckt dahinter?

Einst hieß es „Unser Dorf soll schöner werden“. Nach der Wende wurde das gesamtdeutsche „Unser Dorf hat Zukunft“ daraus. Bundesweit wurde auf der Grünen Woche gerade die 26. Kampagne eingeläutet. Was steckt dahinter?
Die Siegerehrung des 25. Dorfwettbewerbs fand ebenfalls während der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin im Rahmen eines großen „Dorffestes“ statt. Zur Erinnerung: Bereits seit dem letzten Sommer stand fest: Mit Gold ganz vorn dabei ist die Brandenburger Gemeinde Sauen im Landkreis Oder-Spree. Silber ins Bundesland ging an die Gemeinde Straupitz, Dahme Spreewald. Wir hatten über die erste Ausscheidung im Jahre 2015 auf der Seite von Jörg Vogelsänger (MdL) berichtet. 2015: Sauen ist Sieger bei Dorf hat Zukunft . Ebenfalls über den Erfolg: 2016: Sauen holt Gold beim 25. Dorfwettbewerb
Die Ermittlung der Landes- und schließlich Bundessieger ist eine langwierige Sache. Experten bewerten jede Leistung eines Ortes und ihrer Bewohner. Das dauert über zwei Jahre. Das ist vielleicht ein kleiner Hinweis, um was es vielen Menschen auf dem Lande eher geht als um den Preis: Gemeinsam etwas auf die Beine stellen und für den Ort etwas tun. Dabei wird der Weg zum Ziel. Die Vorbereitung des Projektes schweißt die Gemeinde zusammen.
Jetzt rief Bundesminister Schmidt die Gemeinden und Ortsteile im gesamten Bundesgebiet auf, sich auch an der 26. Kampagne "Dorf hat Zukunft" zu beteiligen.
Bei der Feier im stellte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auch seinen „Abschlussbericht“ zum 25. Dorfwettbewerb vor. Kostenlos zu bestellen: www.bmel.de/publikationen.
Die Broschüre ist ein kleiner Leitfaden, welche Projekte im eigenen Ort eine gute Chance haben und wie die Dorfgemeinschaft ihr „Anliegen“ am besten angeht. Ein Weg, der sich für eine Dorfgemeinschaft sicher lohnt...
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