Glasaale im Groß Schauener See: Erste Station zum Saragossa Meer

Veröffentlicht am 15.03.2019 in Umwelt

Still ruht er der Groß Schauener See an einem März Morgen im Jahre 2019

Kinder in aller Welt gingen am Freitag, 15. März, auf die Straßen dieser Erde, für den Klimaschutz, und um dem Raubbau an der Umwelt endlich Einhalt zu gebieten. In der Märkischen Provinz, besser gesagt am Groß Schauener See, kurz hinter Storkow, mühten sich ein paar Erwachsene, darunter ein Minister, an wenn auch winzigen „Reparaturarbeiten“. Sie setzten Glasaale aus.

Anguillidae heißen die noch sehr kleinen, durchsichtige Aale. Für sogenannte Besatzzwecke werden sie an der europäischen Atlantikküste gefangen und direkt von dort in mit Wasser gefüllten Plastikschläuchen in diesem Falle nach Brandenburg zum Groß Schauener See gefahren. Rund 50.000 Exemplare waren es dieses mal.

Die Fische wurden in einen Kahn geladen und von Fischern an verschiedenen Stellen der Seenkette ausgesetzt. Für die Presse und Gäste wurde Teil der Fische wird in Eimern (Bild re.) umquartiert, aus denen sie dann von prominenter Runde, darunter Jörg Vogelsänger am Ufer der Fischerei Köllnitz (Bild unten) ausgesetzt wurden.

Nur einige hundert der ausgesetzten Aale werden jemals die Saragossa See erreichen und dort für den Nachwuchs sorgen, der sich wiederum auf den Weg in die Flüsse Europas macht. Etwa zehn Prozent des Besatzes wird in geräucherter Form, in Aspik oder Aal blau auf dem Tisch der Restaurantgäste langen.

Zugreifen werden auch Kormorane. Auch auf dem Weg durch den Atlantik warten Fressfeinde. Sinnlos wird die Aal-Freilassung dennoch nicht sein. Bei derbesserten Wasserqualität soll sich der natürliche Aalbestand in den nächsten Jahrzehnten in den Brandenburger Gewässern wieder erholen. Nicht viel, aber immerhin.

Hintergrund

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger setzte am Freitag 15. März einen Eimer mit Glasaalen in Sielmanns Naturlandschaften am Rande des Groß Schauener Sees mit aus. Den Aalbesatz finanzierten die neuen Eigentümer der Fischerei Köllnitz, das Artprojekt Farms & Fisheries GmbH Berlin. Der neue Chef der Fischerei ist Thomas Hölzel aus Bad Saarow, geschäftsführender Gesellschafter.

Mit dem besonders starken Besatz in diesem Jahr möchten die neuen Eigentümer der Fischerei Köllnitz e.G. einen Beitrag zur Bestandssicherung des Europäischen Aals leisten und so für einen guten Fang in der Zukunft sorgen.

 
 

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