Hinter den Kulissen der Notfallmedizin

Veröffentlicht am 14.06.2017 in Gesundheit

Emergency Room, Dr. House und In aller Freundschaft sind beliebte Fernsehserien rund ums Krankenhaus. Solange wir gesund sind, machen wir dennoch lieber einen großen Bogen um Ärzte, Schwestern und Pfleger. Doch wie sieht es aus, wenn wir mit dem Notarzt eingeliefert werden oder einen Familienangehörigen zur Rettungsstelle bringen müssen? Das Helios Klinikum in Bad Saarow hat seine neue „Zentrale Notaufnahme und Rettungsmedizin“ gerade offiziell eingeweiht. Jörg Vogelsänger als Minister für den Ländlichen Raum, hat den Mitarbeitern und den Betreibern gratuliert.

Drei Jahre hat es gedauert und rund 930.000 Euro gekostet, um die Notaufnahme auf den neuesten Stand zu bringen. In zehn Schritten wurde bei laufendem Betrieb der Gebäudekomplex umgebaut und mit modernen medizinischen Geräten ausgestattet. Aus eigenen Mitteln, ohne Fördergelder wie Helios Klinikgeschäftsführerin Julia Christodulow ausdrücklich betonte.

Jährlich versorgen die Ärzte und Pfleger in Bad Saarow rund 23.000 Patienten aller Altersgruppen bei akuten und lebensbedrohlichen Erkrankungen und Unfallverletzungen. Die Ärzte aller Fachbereiche im Klinikum sowie speziell ausgebildete Pflegekräfte bilden gewissermaßen ein Team und sorgen für eine rasche Notfallversorgung rund um die Uhr. Kurz gesagt: der Patient soll so schnell wie möglich fachgerecht behandelt werden.

Die Zentrale Notaufnahme ist dabei organisatorischer Mittelpunkt. Doch was geschieht wenn ein Patient in den Räumen eintrifft? Viele, die den Notarzt beanspruchen mussten, werden sagen: Nach Aufnahme der Daten erst einmal nichts! (Aus 30 Minuten kann schon eine gefühlte Ewigkeit werden! Besonders wenn es weh tut oder der kleine Engel von drei Jahren aussieht wie das Elend selbst).

Ein Monitor im Aufenthaltsraum (Bild oben rechts) zeigt jedem Patienten an, wie lange er voraussichtlich zu warten hat. „Je nach Schwere der Erkrankung und der Zahl der Patienten, kann sich das auch verschieben,“ erklärte Prof. Dr. med. Olaf Schedler, Chef der Notfallabteilung (Bild links). Es gelte Prioritäten zu setzen. Eine Laboruntersuchung dauere seine Zeit, dann würden sowohl Patient also auch die behandelnden Ärzte warten. „Wir können nur um Verständnis bitten, wenn es etwas länger dauert.

Beim Rundgang zeigte der Notfallmediziner die wichtigsten Stationen seines Bereiches. Für die Notfalldiagnostik stehen moderne technische Verfahren wie Ultraschall für Herz, Bauchorgane, Gefäße zur Verfügung. Spezielle radiologische Untersuchungsmethoden wie konventionelles Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie stehen Tag und Nacht bereit. Besonders beeindruckt zeigte sich Jörg Vogelsänger vom Schockraum: „Er erinnerte daran, dass sich nach der Wende sehr viele für den Erhalt des Klinikums eingesetzt hätten. Heute wäre es nicht nur ein Gesundheitszentrum für die Region und den Kurort sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor.

Das Helios Klinikum Bad Saarow ist die Schaltstelle für die Notfall- und Rettungsmedizin in der Region. Die DRF-Luftrettung und der Rettungsdienst Landkreis Oder-Spree sind mit dem Rettungshubschrauber Christoph 49 sowie den Notarzt-Einsatz-Fahrzeugen in Bad Saarow und Fürstenwalde für Sie da.

Nicht ohne Stolz verweisen Geschäftsführung und Mediziner auf einige externe Leistungen. In Bad Saarow werden Kapitäne, Offiziere der Handelsmarine aus vielen Ländern auf ihre Tauglichkeit überprüft. Es gibt eine Abteilung für Reise- und Tropenmedizin. Bald kommen Untersuchung für Berufspiloten hinzu.

 
 

So erreichen Sie uns!

DAS BÜRGERBÜRO
Ernst-Thälmann-Straße 32A
15366 Neuenhagen
Telefon 03342/ 212 446
E-Mail (einfach Adresse anklicken)
wk@joergvogelsaenger.de

Wo ist was los?

Alle Termine öffnen.

18.10.2017, 13:30 Uhr - 16:30 Uhr Ausschuss für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

18.10.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr 46. Forum Chemie Erkner:
p { margin-bottom: 0.25cm; direction: ltr; line-height: 120%; text-align: left; } „Baekelan …

19.10.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Gemeindevertretung Woltersdorf

Alle Termine

Nachrichten

16.10.2017 21:42 Schulen verdienen Unterstützung in ihren Aufgaben
Der IQB-Bildungstrend bescheinigt negative Trends in der Kompetenz der Schüler in den Fächern Deutsch und Mathematik. Ein weiterer Appell an die Bundesregierung, die Länder in ihrer wichtigen Kernkompetenz – der Schulpolitik – zu unterstützen. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert: das Kooperationsverbot muss weg. „Der IQB-Bildungstrend 2016 hat erneut gezeigt, dass Geschlecht, soziale Herkunft und Zuwanderungshintergrund einen Einfluss

16.10.2017 21:40 Niedersachsen-Wahl 2017 „Fulminanter Erfolg“
Drei Wochen nach der Bundestagswahl hat die SPD die Landtagswahl in Niedersachsen spektakulär gewonnen. Die Sozialdemokratie unter Ministerpräsident Stephan Weil legt deutlich zu und wird erstmals seit 1998 wieder stärkste Kraft. Eine Fortsetzung von Rot-Grün ist aber nicht möglich. weiterlesen auf spd.de

11.10.2017 18:27 #SPDerneuern
Wir müssen uns neu aufstellen. Wir müssen uns erneuern. Dazu wollen unsere Mitglieder einbeziehen, damit wir gemeinsam unserer SPD zu neuer Stärke verhelfen. Für den Erneuerungsprozess wollen wir uns Zeit nehmen. Folgendes haben wir vor: In den kommenden Wochen führen wir acht regionale Dialogveranstaltungen in ganz Deutschland durch, zu denen wir alle Mitglieder einladen. Bei diesen acht

09.10.2017 18:28 Martin Schulz – Neustart für die SPD
Wir haben eine schwere Wahlniederlage erlitten und das historisch schlechteste Wahlergebnis der SPD seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland eingefahren. Wir haben die vierte Wahlniederlage in Folge bei einer Bundestagswahl erlebt. Das ist bitter für die gesamte Partei. Das ist bitter für uns alle, die wir als Parteimitglieder oder Unterstützer engagiert gekämpft haben. Und es ist

08.10.2017 18:32 Carsten Schneider zu CDU/CSU Sondierungsgesprächen
Gemeinsames Unionsprogramm war offenbar großangelegte Wählertäuschung Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion kritisiert mit deutlichen Worten die Hängepartie bei den Konflikten zwischen CDU und CSU. Es gehe allem Anschein nach nur um Selbstgespräche. „Die Union beginnt zwei Wochen nach der Wahl eine Reihe von Selbstgesprächen. Das gemeinsame Programm war demnach eine großangelegte Wählertäuschung. Von einer

Ein Service von info.websozis.de