Moore in Brandenburg: Nasse Füße sollen sein...

Veröffentlicht am 15.06.2017 in Umwelt

„Brandenburg ist eines der moorreichsten Bundesländer mit einer großen Vielfalt an verschiedenen Moortypen und das muss auch so bleiben. Wir sind es unseren Enkeln schuldig, Moore zu erhalten beziehungsweise deren Funktionsfähigkeit wieder herzustellen“, erklärte Umweltminister Jörg Vogelsänger. Er zieht eine positive Bilanz der bisher umgesetzten Projekte zum Moorschutz in Brandenburg.

Seit dem Jahr 2010 wurden in 14 Natura 2000-Gebieten durch den Naturschutzfonds Brandenburg Maßnahmen und Projekte zur Revitalisierung und Stabilisierung von Kalkmooren und Braunmoosmooren umgesetzt. Auf rund 1.000 Hektar entstanden in den Landkreisen Barnim, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oder-Spree und Uckermark Maßnahmen wieder diese typischen Brandenburger Moore.

Aktuell laufen zwei Maßnahmen zum Moorschutz, die aus der EU-Richtlinie „Natürliches Erbe“ finanziert werden: Den Wasserrückhalt im Oberlauf Birkenallee verbessert der Wasser-und Bodenverband Calau. Der BUND Brandenburg beschäftigt sich mit der Reaktivierung von Quellmooren am Trämmersee.

Im Landeswald wurden  an 39 Standorten Maßnahmen zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes und der Biotopausstattung von Moorflächen durchgeführt. Mit Förderung aus dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) konnten im vergangenen Jahr rund 400 Hektar auf eine moorschonende Wasserhaltung umgestellt werden.

Die Landesregierung hatte bereits 2014 ein umfassendes Moorschutzprogramm beschlossen, das Eckpunkte für den Moorschutz, eine Flächenkulisse für entsprechende Maßnahmen sowie Empfehlungen zur Umsetzung von Moorschutzprojekten enthält. Zudem wurden Moorschutzmaßnahmen gezielt in die Förderpolitik des Landes integriert. Einen länderübergreifenden, einheitlichen Schutz für Moorflächen gibt es in Deutschland nicht.

Moore sind Kinder der Eiszeit und von herausragender Bedeutung für das gesamte Ökosystem und das Klima. Einst prägten großflächige Versumpfungsmoore die brandenburgische Landschaft. Heute gibt es in Brandenburg nur noch auf etwa 6.000 Hektar wachsende und torfbildende Moore. „Davon gehen etwa die Hälfte auf Moor-Revitalisierungen in den letzten 20 Jahren zurück. Das zeigt, dass Brandenburg beim Moorschutz auf dem richtigen Weg ist und das Moorschutzprogramm Wirkung zeigt“, so Jörg Vogelsänger.
 
 

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