Hochwasserschutz an der Elbe: Deichabschnitt zwischen Bälow und Sandkrug saniert

Veröffentlicht am 12.02.2018 in Umwelt

Bei der Ertüchtigung der Elbdeiche im Landkreis Prignitz wurde der rechte Deichabschnitt zwischen Bälow und Sandkrug (Baulos 6) verstärkt. Damit ist eine Schwachstelle in der Karthaneniederung beseitigt und die Überflutungsgefahr für zahlreiche Ortslagen in der Niederung gemindert. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat den für 2,3 Mio. Euro fertiggestellten Deichabschnitt an der Elbe seiner Bestimmung übergeben.

Der rechte Elbedeich im Landkreis Prignitz musste dringend ausgebaut werden: eine unzureichende Höhe und die veraltetete Geometrie des Deichkörpers erforderten eine Sanierung. Bei einem Versagen des Deichs war zu befürchten, dass weite Teile der rund 6.370 Hektar umfassenden Karthaneniederung - insbesondere die Ortschaften Bälow, Rühstädt und Gnevsdorf sowie Teile der Ortschaften Klein und Groß Lüben und Bad Wilsnack - überflutet werden.

Gefördert über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) erhielt jetzt der Elbdeich auf einer Länge von gut einem Kilometer auf Höhe des Fluss-Kilometers 445 den seit vielen Jahren entlang der Elbe erfolgreich praktizierten Aufbau. Auf Grund des erhöhten Wellenschlagrisikos in dieser exponierten Lage wurde die Wasserseite des Deichs durch ein Böschungspflaster verstärkt. Zudem wurde der Abschnitt mit einem Meter Freibord gegenüber dem Bemessungshochwasser der Elbe in der Prignitz von 7,99 Meter am Pegel Wittenberge ausgebaut.

Ein weiterer Teil der Baumaßnahme war der Ausgleich von Fehlhöhen am Ostrand der Düne Sandkrug. Dort wurden autochthone Sande (aus der Umgebung) aufgeschüttet, ohne jedoch in den wertvollen Baumbestand einzugreifen.

Die Baumaßnahme realisierte die Eggers Umwelttechnik GmbH, NL Wittenberge in genau einem Jahr. Baubeginn war am 1. September 2016,  Bauende pünktlich am 31. August 2017. In den Deichbau wurden an dieser Stelle 2,3 Mio. Euro investiert.

 
 

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