Notizen vom Lande: Station 4 - Bad Freienwalde

Veröffentlicht am 05.09.2017 in Allgemein

Jutta Lieske ist direkt gewählte Landtagsabgeordnete der Region. Und Bürgermeisterkandidatin der Sozialdemokraten von Bad Freienwalde. Klar, dass MdL-Kollege Jörg Vogelsänger und Bundestagskandidat Stephen Ruebsam in ihrem Bürgerbüro in der Königstraße vorbeischaut.

Die schönen renovierten Bürgerhäuser des einst klassischen, preußischen Kurortes berichten heute noch davon. Andere verfallen, zeugen verwitternd vom Glanz und Ruhm. Jutta Lieske möchte Neues vorstellen aber auch Pläne für die Zukunft.

ODERbruchWare

So nennt sich neu eröffnete Café in der Königstraße. Acht Jahre standen die Geschäftsräume leer. Der Begriff Café ist etwas kurz gegriffen.
Das Beste aus dem Oderbruch & Brandenburg, also Produkte aus der Region sollen feilgeboten werden, von Biobauern und -höfen. Eine sorgfältig ausgewählte Alternative zum Supermarkt und den Discounters soll es sein. Und das im Umfeld einer Bewirtung Das Konzept passt. Die Innenstadt von Bad Freienwalde lebt und jede neue Idee ist eine Bereicherung für das Stadtbild.

Ausbau des Landgraben

Offiziell heißt er Landgraben und dient der Entwässerung des Oderbruchs. Die Freienwalder nennen ihn einfach nur „Kanal“. Der Landgraben ist gewissermaßen ein Restgewässer der ursprünglichen Oder. So kann Bad Freienwalde für sich beanspruchen, an der Oder zu liegen. Leider verlandet das Gewässer zusehends und wächst langsam zu. Jutta Lieske zu Jörg Vogelsänger: „Hier könnten Wanderer mit ihren Booten entlangziehen. Das wäre eine Bereicherung und brächte den Tourismus in Schwung!“

Kultur im Güterschuppen

Der gerade gegründete Verein will den alten Güterschuppen von Bad Freienwalde in ein Kulturzentrum umwandeln. Jutta Lieske zeigte Jörg Vogelsänger das Projekt. Eigentümer des Gebäudes ist Tomasz Siwiela, auch Vorsitzender des Vereins "Grenzenlos an der Oder", der die Halle betreiben will.
Ausstellungen, Konzerte, Workshops und Gastronomie seien in dem alten Güterschuppen geplant, sagte Martin Podoll, der zu den Initiatoren des Projektes gehört. Vier Jahre werde es dauern, den Güterschuppen herzurichten. Kostenpunkt etwa 1,2 Millionen Euro.
BU: Kultur am Güterbahnhof: Stephen Ruebsam, Jutta Lieske, Jörg Vogelsänger, Martin Podoll und Tomasz Siwiela (v.l.)

 
 

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