Runder Tisch: Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Veröffentlicht am 23.11.2017 in Bildung

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat am 22. November 2017 in Potsdam den 7. Runden Tisch „Bildung für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg (BNE)“ eröffnet. Um was geht es?

Was ist nachhaltige Entwicklung?

Konkret soll Nachhaltigkeit in Bildungssystemen verankert werden, um Menschen für ein Denken und Handeln zu sensibilisieren. Das Erhalten eines System mit seinen wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit steht dabei im Mittelpunkt. In einem Forst soll beispielsweise nicht mehr Holz geschlagen werden, als nachwachsen kann.

Was sind die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung?

Bildung für nachhaltige Entwicklung soll das Bewusstsein wecken, weltweit „Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen und den Planeten zu schützen“! So die Zielsetzung der „Sustainable Development Goals“ der Agenda 2030.

Was ist das Anliegen der Vereinten Nationen?

Die Länder der Vereinten Nationen hatten sich von 2005 bis 2014 mit der „UN-Dekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ dazu verpflichtet, die Prinzipien der Nachhaltigkeit in ihren Bildungssystemen zu verankern.

Als Fortsetzung dieser Bemühungen hat die UNESCO für die Jahre 2015 bis 2019 das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP für BNE) ausgerufen. Sie soll regional Akteure mobilisieren, um die UN-Entwicklungsziele der Agenda 2030 erreichen.

Was geschieht in Deutschland zum Thema Nachhaltigkeit?

Der Lernprozess soll thematisch mehr als Bildung von Umweltbewusstsein darstellen. Die Deutsche UNESCO-Kommission verfolgt einen umfassenden Ansatz: Er schließt in einemDreieck der Nachhaltigkeit“ ökologische, ökonomische und soziale Aspekte ein. In Deutschland haben sich Lernorte, Netzwerke, Initiativen, Vereine, Kommunen zur Bildung für Nachhaltigkeit (BNE) verpflichtet.

Dazu Umweltminister Jörg Vogelsänger: „Die Landesmittel mit dem BNE-Fördertitel und der Umweltbildung werden gut ausgeschöpft. Insgesamt erfolgt im Jahr 2017 eine Förderung von zwölf Projekten. Es sind sehr gute Projekte, die in erheblichem Maße auch zur Netzwerkbildung beitragen werden: Die ELER-Mittel, die über die Richtlinie zur Förderung des natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins herausgereicht werden, sind bereits in Höhe von vier Millionen Euro gebunden. Mit Lottomitteln können wir im Rahmen der Programme Gesunde Umwelt und Agenda 21 viele gute Beiträge für kleine Projekte aus dem Bereich Umweltbildung/Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeit leisten.“

Wo gibt es weitere Informationen?

die Internetseite www.bne-portal.de informiert über die zahlreichen Aktivitäten rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Pädagogen und Multiplikatoren finden dort Unterrichtsmaterialien und Literaturtipps. Das Portal bietet Hintergrundinformationen, informiert über Veranstaltungen und Ansprechpartner.

 
 

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