10.01.2022 in Umwelt

Waldbrandschutz durch Wegebau

 

Ein Spaziergang durch den Berliner Stadtwald lohnt sich immer! Ein wenig frische Luft in die Lungen und etwas Bewegung tut gut. Auch wenn das gegenwärtige Wetter nicht gerade zu solchen Unternehmungen lockt.

Aber vormerken sollte sich der Spaziergänger (m/w/d) eine Wanderung durch den Wald im Bereich Berlin Wilhelmshagen/Rahnsdorf unmittelbar an Schöneiche, Woltersdorf und Erkner doch. Es hat sich einiges getan:

Mit Mitteln aus der ländlichen Entwicklung unterstützt die Europäische Union den Umbau und die Sicherung von Forsten. Die Befestigung und der Ausbau von Wegen in diesem Bereich erhöht hier den Schutz vor Waldbränden. Selbstverständlich eignen sich diese Wege auch für einen (Winter)-Spaziergang.

Jörg Vogelsänger hat es ausprobiert: Verbunden mit einer Fahrt mit der Woltersdorfer Straßenbahn, die unmittelbar am Stadtwald eine Haltestelle hat, ist dies ein toller Ausflug. Die Woltersdorfer Straßenbahn fährt vom S-Bahnhof Rahnsdorf zur Woltersdorfer Schleuse.

Was der Wanderer im Wald auf keinen Fall vergessen sollte: Unsere Kiefernwälder sind bei nicht nur Trockenheit und Sommerhitze extrem gefährdet durch Waldbrand. Also keine Zigaretten anzünden und die Kippen achtlos wegwerfen! Auch nicht im Januar...

10.01.2022 in Landespolitik

„Brandenburg ist Energieland!“

 

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch (Energieaufkommen eines Landes abzüglich des Exportanteils) soll bis zum Jahre 2040 auf mindestens 68 Prozent bis 85 Prozent und bis 2045 auf 100 Prozent erhöht werden. So das ehrgeizige Ziel der Brandenburger Energiestrategie 2040. Der Entwurf wurde zur öffentlichen Diskussion ins Netz gestellt.

Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher Helmut Barthel und die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Brandenburg Britta Kornmesser:

08.01.2022 in Kommunalpolitik

Gosen - Neu Zittau: 2. Impfe ohne Termin!

 

Impfe ohne Termin? Durchaus im kleinen Maßstab umsetzbar. Die Gemeinde Gosen – Neu Zittau machte es am Sonnabend, 8. Januar 2022 bereits zum zweiten Mal vor. Geduldig stellten sich die Bürger – groß und klein – am Gemeindesaal von Gosen an und holten sich bei Ärztin Dr. Heike Löser ihre Spritze zum Schutz vor Corona ab. Erst-, Zweitimpfungen, Boosterimpfungen (Stiko empfiehlt Booster-Impfung nach drei Monaten) und Kinderimpfungen waren möglich.

07.01.2022 in Gesundheit

Corona: Was in den nächsten Wochen zu beachten ist

 

Wer seine Auffrischung („Booster“) erhalten hat, ist deutlich besser geschützt. Das ist die Erkenntnis von Ärzten. Bis zum Jahresende 2021 haben 30 Millionen ihren dritten Pieks erhalten, noch einmal so viele sollen es bundesweit bis Ende Januar 22 sein. So Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Pressekonferenz zum Bund-Länder-Gipfel am vergangenen Freitag. Das erste Corona-Treffen der Politiker von Bund und Ländern (MPK) im neuen Jahr war erfrischend kurz, betonte Berlins Erste Bürgermeisterin Franziska Giffey. Das liege auch an der exzellenten Vorbereitung durch den 19-köpfigen Expertenrat. Was wir in den nächsten Wochen beachten müssen!

06.01.2022 in Landespolitik

Corona-Spaziergänge sind unangemeldete Versammlungen!

 

Die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Brandenburg Tina Fischer und das Mitglied des Rechtsausschusses im Brandenburger Landtag, Erik Stohn, erklären zur Diskussion um die Corona-Proteste:

Tina Fischer: „Die Corona-Spaziergänge sind unangemeldete Versammlungen. Dabei missbrauchen vermeintliche „Spaziergänger“ ihr Recht auf Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit und lassen völlig außer Acht, dass die Wahrnehmung von Grundrechten auch gewisse Pflichten mit sich bringt. Versammlungen unter freiem Himmel müssen angemeldet werden, um Demonstrierende zu schützen. Die freie Meinungsäußerung endet dort, wo sie die Grundrechte anderer Menschen einschränkt.
Wer seinen Protest ausdrücken will, kann dies tun und muss dabei nicht auf „Spaziergänge“ zurückgreifen, bei denen Reichsbürger oder die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“ mitlaufen.“

Erik Stohn: „Im Innenausschuss des Landtages wurde bekannt, dass neben vielen friedlichen Verläufen der Demonstrationen schon 209 Strafanzeigen, 488 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gestellt und über 420 Platzverweise im Rahmen des aktuellen Versammlungsgeschehens ausgesprochen wurden.
Wer die unangemeldeten Zusammenkünfte nutzt, um aus Ihnen heraus Straftaten zu begehen, muss auch die schnelle Härte des Gesetzes erfahren. Übergriffe etwa auf Polizisten sollten im sogenannten beschleunigten Verfahren (nach Paragraph 417 StPO) zügig abgeurteilt werden. Dies wird auch in anderen Bundesländern so gehandhabt, damit die Strafe zügig folgt.“

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