Brücken nach Osten: Politik in der Brandenburg-Halle

Veröffentlicht am 29.01.2018 in Bundespolitik

Bei allen Kostproben und dem Schwätzchen rund um die märkische Delikatesse, kam in der Brandenburg-Halle hinter den Kulissen die hohe Politik nicht zu kurz. Gespräche am Rande, mit Blick nach vorne. Ein Überblick:

Am Vorabend der Eröffnung der Grünen Woche 2018, am 18. Januar, lud Vogelsänger unter dem Dach der Halle zu einem Treffen der ostdeutschen Landwirtschaftsminister ein (Wir berichteten). Die Agrarministerinnen und Agrarminister der fünf ostdeutschen Bundesländer verständigten sich mit den Präsidenten der Landesbauernverbände aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg über Eckpunkte zur weiteren Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäische Agrarpolitik (GAP). Die Diskussionen dazu werden in den kommenden Wochen ihren Höhepunkt erreichen und die weitere Entwicklung in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands nachhaltig beeinflussen.

Am Brandenburg-Tag besuchte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) die Halle 21A am Funkturm. Er betonte die Gemeinsamkeiten mit seinem brandenburgischen Amtskollegen Jörg Vogelsänger (SPD). Unter anderem lobte er die Brandenburger Vorgehensweise gegen die drohende afrikanische Schweinepest.

Die GAP war in diesem Jahr auch der Schwerpunkt der Treffen Vogelsängers mit den für Landwirtschaft zuständigen Vizemarschällen aus Westpommern, Großpolen, Lebuser Land und Niederschlesien. In den kommenden Monaten sollen sich die Agrarpolitiker des gemeinsamen Grenzraumes Westpolen/Ostdeutschland über ihre Strategien für die siebenjährige EU-Förderperiode ab 2021 austauschen, um so in Brüssel ihre Interessen besser zu vertreten.

Brandenburgs Partnerregion, der Moskauer Oblast, war mit einer Delegation unter der Leitung von Agrarminister Moskaus Andrej Razin bei Jörg Vogelsänger zu Gast: Ein ging um ein zentrales Thema, das auch die deutschen Landwirte interessiert: Wie und in welchem Umfang kann die Zusammenarbeit im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft wieder intensiviert werden. Ein für die Brandenburger Wirtschaft interessantes Projekt dürfte dabei sicher die Etablierung eines „Milk And Cheese Valley“ - so vorgestellt von russischer Seite - rund um die Riesenmetropole Moskau sein.

 
 

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