Neujahrsempfang LOS: Im Zeichen von Sondierung in Berlin und Wahlen in Erkner

Veröffentlicht am 05.01.2018 in Unterbezirk

Im Sportzentrum von Erkner gab der SPD-Unterbezirk Landkreis Oder-Spree am Freitag, 5. Januar 2018 seinen traditionellen Neujahrsempfang. Er war auch als Startschuss für die Bürgermeisterwahlen der Stadt gedacht. Mit den Erfolgen  des vergangenen Jahres in Eisenhüttenstadt und Beeskow, einem SPD-Landrat hätte es eigentlich etwas zu feiern gegeben. Wenn es da in Berlin nicht diese Sondierungen um die Fortsetzung einer GroKo gäbe.

 

LOS Politprominenz: Jörg Vogelsänger, Jan Landmann, Frank Steffen, OB-Kandidat für Frankurt Oder Jens-Marcel Ullrich (Wahlen am 4. März 2018), Frank Balzer, Kerstin Vogelsänger (nur erste Reihe v.l.n.r.)

Der Unterbezirk Landkreis Oder-Spree sei der lebendige Beweis dafür, dass Sozialdemokraten bereit sind Verantwortung zu übernehmen und auch den Auftrag des Wählers dafür erhalten. So der „Hausherr“ Jörg Vogelsänger, Minister und Vorsitzender des Ortsvereins Erkner Gosen Neu-Zittau. Er verwies auf Jan Landmann, der sich in Erkner um das Amt des Bürgermeisters bewirbt. Die Wahl findet am 18. Februar 2018 statt, eine Stichwahl ist am 4. März vorgesehen.

Mit Frank Balzer in Eisenhüttenstadt (er tritt am Montag 8. Januar 2018 sein Amt an) und Frank Steffen in Beeskow habe man bewiesen, dass Sozialdemokraten auch erfolgreiche Wahlkämpfe führen könnten. Überhaupt sei der Unterbezirk in Brandenburg einer der erfolgreichen im Lande.

Jan Landmann (Polizeibeamter, Wahlkampfslogan: Mit Sicherheit für Erkner) wies in seiner kurzen Ansprache auf die Bedeutung des Erkneraner Sportzentrums für die Jugendarbeit hin. Über diesen sportlichen Weg hatte der Familienvater übrigens zur Sozialdemokratie gefunden.Gastgeber Frank Steffen – er ist SPD Unterbezirksvorsitzender in LOS - freute sich, dass er in dieser Position Vorgesetzter eines Ministers sei.

Alles ein wenig unpolitisch fand mancher Genosse mit Blick auf Berlin. Sondierungen um eine Große Koaltion (GroKo) sind am Wochenende zwischen den Sozialdemokraten, Angela Merkels CDU und der bajuwarisch emotionalen CSU ums „Seehofer Horstl“ angesagt. (Was soll man als gestanderner Sozialdemokrat dazu (zur Zeit) groß sagen?)

Dass es doch (positiv) weitergeht, bewies die feierliche Übergabe des Parteibuches an einen neuen Genossen. Er heißt Oliver Mehlitz, kommt aus Woltersdorf (Bild 2.v.l.), studiert Geschichte und Deutsch. Arbeitet als Mini-Jobber. Jugend, von wegen politikmüde...

Weit über 100 Ehrengäste und Genossen waren erschienen. Aus der Gästeliste: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke; Elisabeth Alter, Abgeordnete Fürstenwalde; LOS-Landrat Rolf Lindemann, Erkners Noch-Bürgermeister Jochen Kirsch; die Bürgermeister Cornelia Schulze Ludwig, Beeskow und Ralf Steinbrück, Schöneiche; Franz Berger, Kreistagsvorsitzender LOS; Jens-Marcel Ullrich, Monika Kilian (Bild rechts, SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag LOS); vom Tourismus-Verband Ellen Rußig und Eckhard Fehse (Kämmerer Fürstenwalde); Jochem Freyer, Arbeitsagentur Frankfurt/Oder; Showmaster Beppo Küster

Es musizierten die RandBerliner (Hans-Peter Hendriks und Carsten Rowald) ihren Country, mit eigenen gelungenen deutschen Texten "Der wilde, wilde Osten/ fängt gleich hinter Erkner an" aber auch US-Klassikern.

 

 
 

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