18.02.2021 in Landespolitik

Impfgipfel: Auch Hausärzte sollen impfen

 

In Zeiten, in denen Tag für Tag sich teils widersprechende Meldungen zum Thema Impfstoffe, ihre Eignung und dem wissenschaftlichen Stand der Dinge, Lieferzusagen, -termine sowie Impfstandorte durch die Medien gehen, sollte man zur Klärung einmal zum Original einer Mitteilung greifen. Deshalb die Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg zum gestrigen Impfgipfel unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke im Original:

Vereinbarungen des Brandenburger Impfgipfel

  1. Die Impfkapazitäten mit den Säulen Impfzentren und -stellen, Mobile Impfteams (derzeit 33), Krankenhäuser und niedergelassene Ärzteschaft werden ausgebaut. Dezentrale Konzepte wie beispielsweise Impfbusse oder örtliche Impftage sollen das System unterstützen. Nur dadurch ist es möglich, allen impfbereiten Brandenburgerinnen und Brandenburgern bis Ende Sommer 2021 ein Impfangebot zu unterbreiten. Dazu müssen im zweiten und dritten Quartal etwa 3 Mio. Impfdosen verimpft werden.
  2. Ergänzend zu den bestehenden 11 Impfzentren werden – wie angekündigt - weitere Zentren oder regionale Impfstellen in 7 Kreisen eingerichtet (Prignitz, Havelland, Märkisch-Oderland, Potsdam-Mittelmark, Oder-Spree, Oderspreewald Lausitz und Spree-Neiße). Daran wird bereits mit konkreten und auf die jeweilige Situation zugeschnittenen Konzepten gearbeitet. Das Land schafft die rechtlichen, technischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen. Sie sollen nach Möglichkeit noch im ersten Quartal 2021 starten.
  3. Die Partner des Impfgipfels begrüßen die Bereitschaft der KVBB, Corona-Impfungen in geeigneten Arztpraxen, z. B. Schwerpunktpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und vergleichbaren Einrichtungen der ambulanten Versorgung modellhaft erproben zu lassen. Die Landesregierung wird hierfür die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.
  4. Die niedergelassene Ärzteschaft soll auch in ihren Praxen bzw. im Rahmen von Hausbesuchen in die Impfkampagne eingebunden werden. Die Landesregierung will dazu Modellvorhaben mit Hausärzten starten.

14.02.2021 in Allgemein

Der Winter läßt grüssen

 

Er kam schnell und heftig, der "echte" Winter in diesem Jahr. Viele Seen in der Region waren nach etlichen Jahren so stark zugefroren, dass wir einen Spaziergang darauf wagen konnten. Auch wenn es vielfach gar nicht gern gesehen wurde. Einige Impressionen können sie im Bild bewundern.

Winter entschleunigt im wahrsten Sinne des Wortes: Wir gehen (normalerweise) vorsichtiger, vor allem auf den Eis bei Sonnenschein und eisigen Wind. Wir sitzen gemütlich in der guten Stube. Essen vielleicht etwas zu viel. So wie es Brauch ist in den kalten Jahreszeit.

Es war ein Wochende zum Genießen. Ehe uns der Alltag mit seiner Corona-Pandemie und den kleinen sowie großen Sorgen wieder einholt.

Wenn es nach den Meteorologen geht, dann beginnt in unseren Breitgraden am Dienstag das große Tauwetter. Also Vorsicht: Der Boden ist gefroren und das Schmelzwasser kann Straßen, Wege und Bürgersteige schnell in eine Schlidderbahn verwandeln...

Bleiben Sie gesund und passen auf sich auf,

Ihr Jörg Vogelsänger

(Fotos: Kerstin Vogelsänger, gu)

12.02.2021 in Landespolitik

Ende von Corona oder kommt die dritte Welle?

 

„Die Pandemie ist ein Marathonlauf“, meinte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke heute zu Beginn der Aussprache zu den Entscheidungen der Kanzlerrunde zur Corona-Krise. Woidke warb um Verständnis für den verlängerten Lockdown bis zum 7. März 2021. Ein Kommentar von Hajo Guhl

Das gegenwärtige Sinken der Infektionszahlen sei auch ein Verdienst der Menschen im Land, das man nicht aufs Spiel setzen dürfe. „Für Lockerungen" sei die Zahl der Corona-Infizierten noch zu hoch, sagte Woidke. Die Einhaltung der Regeln bleibe die wichtigste Währung im Corona-Marathon, die Impfungen würden zusätzlichen Rückenwind verleihen.

12.02.2021 in Verkehr

"Sich auf den Winter einstellen"

 

„Jeder sollte bei diesem Wetter Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zeigen und rücksichtsvoll fahren“, erklärt Jörg Vogelsänger, Präsident der Verkehrswacht Brandenburg. Bei den eisigen Temperaturen und Schnee im kältesten Monat eines Jahres ruft die Brandenburger Verkehrswacht Brandenburg zu besonderer Vorsicht auf den Straßen auf.

Die Teilnahme am Verkehr stelle immer eine Gefahr dar, bei dem derzeitigen Winterwetter sei die Gefährdung aber am größten. Jetzt heiße es noch mehr Rücksicht auf den anderen zu nehmen und sich nicht selbst zu gefährden.

09.02.2021 in Wirtschaft

Steinbach zu Überbrückungshilfe und MP Woidke zum Corona-Gipfel

 

In diesen Tagen hat uns der Winter voll im Griff. Polare Kaltluft ließ die Temperaturen vor allem im Norden der Republik auf zweistellige Minuswerte absinken. Zu den Einschränkungen der Corona-Pandemie ein weiterer Grund daheim zu bleiben. Bleiben Sie gesund und wenn Sie dennoch nach draußen müssen: Informieren Sie sich über die Fahrzeiten von Busse und Bahnen, vielfach ist der Fahrbetrieb des ÖPNV stark eingeschränkt. Wer mit dem eigenen PKW oder einen LKW unterwegs sein muss: Fahren Sie vorsichtig! Es grüßt aus Potsdam Ihr Abgeordneter Jörg Vogelsänger

In der Politik geht es darum, die Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaft, die Bildungseinrichtungen und die Gesundheitsvorsorge – sprich Impfstrategie zu kontrollieren oder zumindest abzufedern. Dazu eine dringende Bitte: Vermeiden Sie unnötige Kontakte, unterbrechen Sie die Infektionskette...

Minister Steinbach informiert

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach informierte über wesentliche Punkte der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind. Sie soll Unternehmen und Selbständige unterstützen, deren Geschäftsbetrieb zusammengebrochen ist oder die erhebliche Einbrüche verzeichneten.

„Ich bin froh, dass unseren von der Pandemie gebeutelten Unternehmen und Soloselbständigen mit der Überbrückungshilfe III nun eine weitere Hilfe zur Verfügung steht“, sagte Steinbach. Die Länder hätten gegenüber dem Bund auf eine schnelle und unbürokratische Unterstützung gedrängt. Dies sei im gemeinsamen Beschluss der Wirtschaftsminister der Länder am 4. Februar noch einmal bekräftigt worden.

Brandenburg hatte sich vehement für eine schnelle Auszahlung der Hilfen eingesetzt. „Wir haben heute als eines der ersten Landeskabinette der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Land zur Umsetzung der ‚ÜBH III‘ zugestimmt“, erklärte Steinbach und fügte hinzu: „Damit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass am 10. Februar das bundeseinheitliche Antragsportal öffnen und die ersten Abschlagszahlungen für Brandenburger Unternehmern vom 12. Februar an ausgezahlt werden können. Das hilft den vielen vor allem kleineren Unternehmen und Soloselbständigen im Land.“ Soloselbständige können voraussichtlich in der kommenden Woche Anträge stellen.  Förderzeitraum ist von November 2020 bis Juni 2021.

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Politisch-ideologischer Nachhilfeunterricht ist nicht nötig Das vom EU-Parlament beschlossene Verbot für Fleischbezeichnungen wie ‚Veggie-Speck‘ oder ‚Veggie-Hühnchen‘ ist falsch und wird Verbraucherinnen und Verbraucher verwirren. Dass Begriffe wie ‚Veggie-Burger‘ oder ‚Veggie-Wurst‘ auch künftig zulässig bleiben, ist richtig. Die Entscheidung beendet hoffentlich eine Scheindebatte, die viel politische Energie verschwendet hat. „Das EU-Parlament hat bestätigt, dass Begriffe wie… Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger weiterlesen

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