01.03.2019 in Verkehr

Mobil bleiben: Nur aufs Auto schimpfen ist auch keine Alternative

 

Unsere Wohlstandsgesellschaft hat in den letzten zwei Jahrhunderten einen Flurschaden angerichtet, der sich wohl kaum binnen weniger Jahrzehnte reparieren lässt. Wir sollten auch nicht vergessen: Lebten Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch rund 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt, so bewegt sich der Homo sapiens munter auf die acht Milliarden zu. Wie gehen wir also mit dem Thema Mobilität um? Vor allem im Berliner Großraum...

28.02.2019 in Umwelt

Achtung Waldbrandgefahr 2019: Es ist knochentrocken!

 

Die Feuerwehren in Landkreis Dahme-Spreewald mussten vor wenigen Tagen zum ersten Waldbrand des Jahres 2019 ausrücken. Vor allem die Nadelwälder mit ihren sandigen Böden sind weiterhin viel zu trocken und damit anfällig für den kleinsten Funken. Die Dürre des vergangenen Jahren hat ihre Spuren hinterlassen und der Regen ist weitgehend ausgeblieben! Das soll auch so bleiben, prognostizieren Meteorologen. Jeder kann seinen Teil beitragen, Brände zu vermeiden.

Die Raucher unter den Waldspaziergängern scheinen eine Freude daran zu haben, in der frischen Luft ihre Zigarette zu paffen. Ohne jetzt groß über die Schädlichkeit von Teer, Kohlenmonoxid und Nikotin zu debattieren. Jede achtlos weggeworfene Kippe ist ein potentieller Brandherd, der viele Hektar Wald vernichten kann. Ein heißer Kat am Auspuff eines parkenden Autos kann ebenso ein Feuer verursachen wie ein schlampig angelegtes Lagerfeuer! Am besten: Alle möglichen Brandursachen einfach vermeiden. Nicht vergessen: Die meisten Feuer sind von Menschenhand verursacht. (Wenn nicht sogar gelegt!)

Bitte halten sie die Vorsichtsmaßnahmen ein. Ordnungswidrigkeiten können gemäß Waldgesetz (Vorschrift § 23) mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro geahndet werden.

  • Informieren Sie sich bitte vor jedem Waldbesuch über die aktuelle Situation.
  • Melden Sie bitte Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110).
  • Keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen!
  • Rauchen im Wald und in der Feldflur ist zu unterlassen!
  • Im und am Wald (Mindestabstand 50 m) kein Feuer entzünden!

26.02.2019 in Landespolitik

Anmerkungen zu 25 Jahre MOL

 

Der Landkreis Märkisches Oderland (MOL) feierte gerade sein 25jähriges Jubiläum. Der Landtagsabgeordnete und Minister für Umwelt und ländliche Entwicklung, Jörg Vogelsänger (Bild) kam als Vertreter der Landesregierung. Einige Auszüge aus seinem Grußwort:

25.02.2019 in Kommunalpolitik

Landkreis bezahlt LKW-Führerscheine für Freiwillige Feuerwehren

 

Die Sozialdemokraten von Oder-Spree haben erreicht, dass die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr ihre LKW-Führerscheine nicht mehr selbst bezahlen müssen. Der Kreistag Oder-Spree beschloss auf seiner letzten Versammlung am 13. Februar 2019 den Erwerb von Fahrlizenzen der Klasse C/CE (Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro) künftig zu übernehmen. Von Mathias Papendieck

Bild rechts: Die Freiwilligen der Feuerwehr von Jakobsdorf (korr., die Redaktion)

21.02.2019 in Umwelt

Blühstreifen in Brandenburg: Auch Insekten haben Hunger

 

Das Volksbegehren Artenvielfalt hat in Bayern einen sensationellen Erfolg erzielt. Die Bürger haben die bayerische Landesregierung in drastischer Weise aufgefordert, dem Sterben von Bienen und allen anderen Insekten Einhalt zu gebieten.

Im Land Brandenburg gibt es seit letztem Jahre für Landwirte Anreize, so genannte Blühstreifen anzulegen. Mit großem Erfolg. Die freiwillige Aktion wird in diesem Jahr fortgesetzt. Es gibt Saatgut und fachliche Beratung für Agrarbetriebe.

Es gibt andere Ansätze, dem Insektensterben zu begegnen. Die eine ist die gute alte Streuobstwiese, die einst die Landschaft der Mark Brandenburg prägte. Dazu gehören auch die Obstbaumreihen an den alten preussischen Landstraßen (Damit der Wanderer auf seinem beschwerlichen Weg etwas Erfrischendes zu essen hat). Im heutigen Fachjargon heisst das Agroforst. Eine Umschreibung für eine gemischte Nutzung von landwirtschaftlichen Fläche. Hier wechseln Getreideacker mit Wiesen und Obstbäumen ab. Allein die Abkehr von der Monokultur schafft Raum und Nahrung für Insekten aber auch Repitilien und Kleinsäugern. (Nachtrag der Redaktion)

Nicht nur Honigbienen werden in wenigen Wochen nach Blüten und Nektar suchen. Es ist also für uns Menschen an der Zeit, das Angebot an Blühendem zu erweitern. Doch nicht nur der Landwirt soll (freiwillig) Blühstreifen anlegen. Wie es das Brandenburger Umweltministerium anregt. Auch Gartenbesitzer und Balkon-Eigner können mit ihrem Beitrag helfen: Sähen Sie selbst geeignete Blumen aus, wenn der Frost vorbei ist!

Für Sie vor Ort

Landtagsbüro
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331/966 1330
Fax: 0331/966 1307
E-Mail: Joerg.Vogelsaenger@spd-fraktion.brandenburg.de
Wahlkreisbüro Erkner
Für Sie geöffnet

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E-Mail: wk@JoergVogelsaenger.de
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Ernst-Thälmann-Str. 32a
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Tel.: 03342/212 446
Fax: 03342/424 19 66

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18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
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