100 Jahre Elektrische S-Bahn: Nächstes Jahr wird gefeiert!

Veröffentlicht am 10.03.2023 in Verkehr

Am 8.August 1924 fuhr die erste elektrisch betriebene S-Bahn vom Stettiner Bahnhof (heute Nordbahnhof) nach Bernau. Im kommenden Jahr sind es also 100 Jahre her, dass die Elektrische die dampfbetriebenen Vorortzüge langsam ablöste. Im Jahre 1928 folgte die elektrische S-Bahn nach Erkner. Die Strecke von Erkner nach Potsdam war dann auch die längste S-Bahn-Linie. Heute fährt die S-Bahn von Erkner nach Spandau. Der RE-1 verbindet Erkner und Potsdam direkt.

Es wurde auch höchste Zeit damals in den Zwanzigern. Rauchschwaden der Dampfloks machten den Fahrgästen in den Tunneln und überdachten Bahnhöfen das Leben schwer. Dicke Rußschichten sammelten sich an. Die S-Bahn musste auch schneller werden.

Collage oben: Fahrplan aus dem Jahre 1936. Die Planungen aus der Weimarer Zeit waren fast komplett (o.li.). Diverse Ziele der S-Bahn, siehe Zugschilder. Tatsächlich: Es gab einst Raucherabteile in der Holzklasse (mi.re.) und eine 2.Klasse mit Polstern (u.re.) Fotos: Reuber, Gestaltuung/Red: gu

Die Planungen für die Elektrischen Strecken in der Metropole des Deutschen Kaiserreichs und dem (preußischen Brandenburger Umland starteten bereits vor 1914, also vor Beginn des ersten Weltkrieges.

Heute sind etliche der S-Bahnen aus der Frühzeit im S-Bahn-Museum von Erkner zu bewundern. Ein Besuch lohnt sich immer. Der Landtagsabgeordnete Jörg Vogelsänger hat vorbeigeschaut.

Sie stehen in der Triebwagenhalle von Erkner, die 1928 eröffnet wurde. Das älteste Fahrzeug stammt ebenfalls aus diesem Jahr. Im Bild (mitte) Matthias Dürr vom Verein im Gespräch mit Jörg Vogelsänger. „Natürlich soll das Jubiläum 2024 ordentlich gefeiert werden“, versicherte Dürr. Wir alle sind schon gespannt.

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