Der digitale Landesparteitag der Brandenburger SPD hat die Reihenfolge der Landesliste der Bundestagskandidaten für die Wahlen im September 2021 festgelegt: Mathias Papendieck (Bild) aus dem Wahlkreis 63 steht jetzt auf Platz 5. Er erhielt dabei ein sehr gutes Online-Ergebnis: 84 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen (84,8 Prozent). „Das hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen“, so der Bundestagskandidat aus Schöneiche bei Berlin (Landkreis Oder Spree).
Wie erwartet, tritt Vizekanzler Olaf Scholz als Spitzenkandidat der Brandenburger SPD beim Bundestagswahlkampf an. Die Landesvertreterversammlung der SPD bestätigte am Sonntag Scholz auf Platz 1 der Landesliste. Scholz erhielt 92 von 99 möglichen Stimmen (93,9 Prozent). Die digitale Wahl muss noch per Briefwahl bestätigt werden.
Dafür setzt Mathias sich ein
Mathias Papendieck ist Computerfachmann im Einzelhandel. Er arbeitet in dem Unternehmen seit seinem 16. Lebensjahr und hat nach seiner Lehre als Einzelhandelskaufmann ein Studium der Wirtschaftsinformatik absolviert.
Papendieck setzt sich klar für die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Als Informatiker ist es ihm wichtig, dass Software durch Open Source und Hardware durch bessere Reparaturfreundlichkeit langlebiger wird. „Das spart Geld und Ressourcen“ .
Spätestens die Corona-Krise habe deutlich gemacht, so Papendieck: „Unsere Gesundheitssystem gehört dringend verbessert. Dazu gehören gerechte Löhne, dringende Investitionen aber auch die Einführung einer Bürgerversicherung für alle Menschen in Deutschland“
Außerdem möchte er dafür eintreten, dass seiner Region auch dann noch Gehör verliehen wird und Investitionen fließen, wenn die Tesla-Fabrik die Produktion aufgenommen hat. „Zum Thema Nachhaltigkeit gehört für mich auch, allen Menschen, egal ob auf dem Land oder in der Stadt, gleiche Lebensbedienungen in der Zukunft zu garantieren“.
In der ersten Runde haben die Olaf Scholz & Klara Geywitz und Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans die Stichwahl erreicht. Beide Teams haben erklärt, dass sie weiter kandidieren. Zwischen den beiden Erstplatzierten findet deshalb vom 19. bis 29. November eine zweite Abstimmung-Runde statt.
Wir wählen eine neue Spitze! Bis zum 25. sind alle Genossen, die zum 16. September 2019 eingetreten sind und aufgenommen, aufgefordert, eine neue Doppelspitze für die Sozialdemokratische Partei Deutschland vorzuschlagen. Jeder kann teilnehmen. Wer sich rechtzeitig gemeldet hat, kann das Online tun. Alle anderen erhalten die Wahlunterlagen schriftlich. Es gibt also keinen Grund, nicht zu wählen.
Achtung: Am letzten Tag der Vorstellungstournee in München haben Hilde Mattheis und Dierk Hirschel ihre Kandidatur zurückgezogen. Auf den Stimmzetteln und bei der Online-Abstimmung konnte das nicht mehr berücksichtigt werden. Bitte beachtet dies bei Eurer Stimmabgabe.
Im Potsdamer Landtag beginnt nach dem Wahlkampf-Drama der letzten drei August-Wochen wieder die Routine: Die ersten Analysen machen die Runde. Die Sondierungen beginnen.
Teils ist es Blickwinkel, teils Verwunderung: Sowohl SPD, Linke und Union werden von den Senioren gewählt. Die Jugend wendet sich sowohl an Grüne aber auch an AfD. Das Protestpotenzial der nachwachsenden Generation ist gespalten.
Der Osten Brandenburgs und Sachsen fühlt sich vom bundesdeutschen Leben abgehängt. Ob sich das nun in Euro und Cent ausrechnen lässt, darüber streiten die Geister.
Der einstige Stolz der ehemaligen DDR-Bewohner, ihre Obrigkeit im Jahre 1989 abgeschüttelt zu haben, ist verflogen. Der Umzug von über zwei Millionen Menschen in den Westen hat Spuren hinterlassen. Die entleerten Dörfer und Kleinstädte in Brandenburg zeugen davon.
Doch es ist einfach nicht wahr, dass die Politik die Bewohner dieser Regionen allein gelassen hat. Ein Blick auf die alten Aufnahmen aus DDR-Zeiten genügt. Dorfgemeinschafthäuser, Gebäude der Freiwilligen Feuerwehren, Sportplätze und neue Dorfkerne beweisen, dass sich in den letzten 30 Jahren viel getan hat. Wir müssen allerdings neue Ansätze finden, wie sich die ärztliche Versorgung und Pflege von Senioren erhalten und weiter verbessern lässt. Wir brauchen neue Ideen für die den öffentlichen Nahverkehr. Müssen sie aber auch umsetzen...
Doch ehe der politische Alltag uns wieder voll im Griff hat, möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Mitstreitern noch einmal für ihren Einsatz bedanken. Er hat mir wieder einmal eines bewusst gemacht: Politik ist Teamarbeit und diese fängt beim Ortsverein an (Siehe die Schnappschüsse im Bild oben). Ohne dessen Mitglieder kann keine Politik gestaltet und auch durchgesetzt werden!
Es ist also folgerichtig, wenn in den nächsten Wochen und Monaten die Basis der SPD ihren neuen Vorstand bestimmt. Auch wenn der Bundesparteitag nominell das letzte Wort hat.
Allen Brandenburger sei bewusst: Die Gesellschafen aller Staaten in Europa befinden sich in einem Umbruch: Unsere Völker werden alt. In Asien entstehen neue Wirtschaftszentren. Neue Technologien und Produkte werden die Arbeitswelt in den nächsten Jahren verändern. Arbeitsplätze werden verschwinden, die Politik muss die Weichen für neue produktive Beschäftigung finden.
Wir, die SPD, sind die Partei der Arbeit. Wir wissen, dass Arbeit die Grundlage unseres Wohlstandes ist. Dieser ist wiederum die Voraussetzung, soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Wir haben also viel zu tun!
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