22.05.2015 in Umwelt

Weltkulturerbe: Buchen sollst Du suchen!

 

Prenzlau – Sind Sie Pfingsten auf der A 11 unterwegs? Auch noch in der Nähe des Pfingstberges? Dann sind Sie auf dem besten Weg zum Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“. Das brandenburgische Teilgebiet Grumsin ist jetzt ganz leicht zu finden. Große braune Schilder an der Autobahn A 11 führen Sie jetzt in einem Leitsystem direkt von der Autobahn, über Bundesstraßen zu den Infozentren in Groß-Ziethen und Altkünkendorf. Aus dem Norden kommend werden Autofahrer von der Bundesautobahn 11 ab der Abfahrt Pfingstberg geleitet, aus dem Süden ab der Abfahrt Joachimsthal.

11.05.2015 in Umwelt

Wussten Sie schon? Waldflächen in Brandenburg

 

Brandenburg besteht zu 37 Prozent aus „Bäumen“. Bei einer Landesfläche von 29.654,16 km² sind das etwa 10.972,03 km² Waldfläche. Da sollte reichlich Platz für alle wildlebende Tiere und Pflanzen sein. Denn pro Quadratkilometer Brandenburg leben theoretisch nur 88 Einwohner zwischen Prignitz, Uckermark und Lausitzer Urstromtal. Zum Vergleich Berlin: Auch wenn die Großstadt bekannt für ihr Grün ist, 3872 Einwohner leben pro km² gepflastertem Kietz.

10.05.2015 in Umwelt

Sondermüll wird beseitigt: Schönen Gruß aus der Vergangenheit

 

Rund 600 Standorte mit Altlasten warten in Brandenburg auf das große Aufräumen. Die „Große Hölle“, eine Sonderschadstoffdeponie von Zichow in der Uckermark wird jetzt als eine der ersten beseitigt. Sie gehört zu den Standorten im Land, für die eine Freistellung von der Kostenverantwortung für nachweislich vor dem 1. Juli 1990 entstandene Umweltschäden im Boden und Grundwasser erfolgt ist.

Für eine kleine Gemeinde kann es Hölle auf Erden kann werden, wenn sie eine große Altlast erbt. So geschehen im uckermärkischen Zichow: Hier wurden in  einer zehn bis 15 Meter tiefen, abflusslosen Geländesenke von 1964 bis 1990 Abfälle jeglicher Art, unter anderem ölhaltige Böden, Farben, Lacke, Reste aus der erdölverarbeitenden und chemischen Industrie, hineingekippt.

05.05.2015 in Umwelt

Biberverordnung für das Land Brandenburg

 

Potsdam – Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger setzt mit Wirkung vom 1. Mai 2015 die Verordnung über die Zulassung von Ausnahmen für den Biber (Castor fiber) in Kraft. Der Minister hatte Ende Februar bei der Vorstellung seines Sieben-Punkte-Plans zum landesweiten Bibermanagement die Erarbeitung einer Brandenburgischen Biberverordnung (BbgBoberV) angekündigt.

Das Zusammenleben von Mensch und Biber ist von Mißverständnissen und Begierden geprägt. Mönche verspeisten das Säugetier gerne an Fasttagen: Er lebte im Wasser und gehörte damit aus theologischer Sicht zu den Fischen (Freitag gibt’s Fisch). Die kanadische und russische Variante des schwimmenden Nagetiers galt mit seinem dichten Unterfell als König der Pelztiere. Das Bibergeil, ein Drüsensekret, kam früher bei der Herstellung von Arzneimitteln und Parfüm zum Einsatz.

04.05.2015 in Umwelt

Kaviarfisch schwimmt wieder in Brandenburgs Flüssen

 
Junge Störe kommen wieder in die Havel. Umweltminister Jörg Vogelsänger ist bei der feierlichen Aktion dabei.

Wer heute an Stör denkt, meint meist Kaviar aus Persien oder Russland. Dabei ist der Knochenfisch ein 200 Millionen Jahre altes lebendes Fossil, das bis in die Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts auch in brandenburger Flussläufen anzutreffen war. Jetzt sollen die "Acipenseridae" wieder heimisch werden. Viel Geduld ist notwendig.

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat gemeinsam mit Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, Jörn Gessner vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sowie zahlreichen Potsdamer Schülern 250 junge Störe in der Havel ausgesetzt. Von dort treten die Fische ihre große Reise in Richtung Nordsee an.

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